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Unglück der "Costa Concordia": Viertes deutsches Opfer identifiziert

Bei dem jüngst gefundenen Todesopfer im Wrack der "Costa Concordia" handelt es sich um einen Deutschen. Es ist damit das vierte deutsche Opfer des Schiffsunglücks. Noch immer werden acht Deutsche vermisst.

Nach dem Unglück der "Costa Concordia" in Italien ist ein viertes deutsches Todesopfer identifiziert worden. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte am Donnerstag, unter den geborgenen Toten seien nun vier deutsche Staatsangehörige. Dem Krisenstab des Auswärtigen Amtes liegen nun noch Vermisstenmeldungen von acht deutschen Staatsangehörigen vor. Bisher wurden ein 74-jähriger Mann aus dem hessischen Maintal identifiziert. Auch eine 52 Jahre alte Frau aus Mittelfranken ist unter den Toten.

Insgesamt starben bei dem Unglück mindestens 16 Menschen, 16 weitere werden noch vermisst. Das Kreuzfahrtschiff war am 13. Januar vor der Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen gelaufen und gekentert.

kgi/AFP/DPA / DPA