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Unfall in den USA Vater, Schwiegertochter und Enkelkind ertrinken in hauseigenem Pool

Swimmingpool im Sonnenlicht
Die Polizei ermittelt jetzt, wie genau die Familienmitglieder in dem Pool zu Tode kamen (Symbolfoto)
© Getty Images
Sie hatten erst vor drei Wochen ihr neues Haus bezogen und freuten sich auf den Pool. Doch genau der wurde einer Familie aus den USA zum Verhängnis. Vater, Schwiegertochter und das Enkelkind ertranken – wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt jetzt die Polizei.

In East Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey sind drei Familienmitglieder in ihrem hauseigenen Pool ertrunken. Der 62-jährige Vater, seine 33-jährige Schwiegertochter und die achtjährige Enkeltochter waren laut Medienberichten erst wenige Wochen zuvor in das Haus eingezogen. 

Wie ein Polizeisprecher dem Nachrichtensender "News12" berichtete, erhielten die Beamten am Montagnachmittag einen Notruf bei dem es um ein mögliches Sturzopfer ging. "Als die Beamten am Tatort ankamen, stellten sie fest, dass alle drei Familienmitglieder ertrunken waren", so der Sprecher. Man habe sofort eine Herz-Lungen-Massage durchgeführt, doch vergeblich. 

Eine Nachbarin erzählte dem Sender, wie sich die Familie zuvor noch auf den Pool gefreut hatte. Als sie das letzte Mal miteinander gesprochen hätten, sei er gerade erst gewartet worden.

Polizei ermittelt Unfallursache

Wie genau die drei Familienmitglieder in dem rund 1,20 Meter tiefen Pool ertrunken sind, ist noch unklar. Wie "ABC" News berichtet, hatte ein Nachbar Schreie gehört und daraufhin die Polizei alarmiert. Später seien auch Elektriker zum Tatort gerufen worden. Möglicherweise habe es einen Stromschlag im Schwimmbecken oder in dessen Nähe gegeben, heißt es. 

Um die genaue Todesursache zu klären, wurde eine Autopsie der Leichen angeordnet. 

Einen ähnlichen Fall gab es 2016 bei Köln. Damals waren zwei Kinder und ein Jugendlicher, alle drei Angehörige einer Großfamilie, im Schwimmbad einer Wohnanlage ertrunken. Auch damals vermutete man zunächst einen Stromschlag als Todesursache. Später wurden jedoch defekte Leitungen und eine defekte Pumpe als Ursache ausgeschlossen.

Auf ihrem Weg zur Wassergymnastik ist eine 93-Jährige aus Laurie im Bundesstaat Missouri am Dienstag etwas über das Ziel hinausgeschossen und im Swimmingpool gelandet. Zu diesem Zeitpunkt fand in dem Schwimmbecken gerade ein Kurs statt. Wie durch ein Wunder wurden weder die acht Personen im Pool noch die Fahrerin bei dem Unfall verletzt. Die Seniorin war nach Zeugenaussagen etwas zu spät dran gewesen und hatte es eilig. Am Mittwoch machten sich Arbeiter daran, den Wagen aus dem Pool zu holen. Nachdem das Wasser abgelassen worden war, wurde das Auto aus dem Becken gezogen.
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Ein Jahr zuvor waren in einem türkischen Wasserpark fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei Kinder hätten beim Baden einen Stromschlag erlitten. Der Manager des Parks und dessen Sohn starben ebenfalls, als sie in das Becken sprangen, um ihnen zu helfen.

Quellen: "News12""ABC News"

jek

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