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Vulkanausbruch auf den Philippinen: Leichen deutscher Bergsteiger am Vulkan Mayon geborgen

Eine Dampfgasexplosion am Vulkan Mayon hat fünf Menschen in den Tod gerissen - darunter auch drei Deutsche, deren Leichen nun gefunden wurden. Das Rettungsteam sucht nun nach den vermissten Opfern.

Dieser Mann hatte Glück und überlebte den Vulkanausbruch, bei dem insgesamt fünf Bergsteigern ums Leben kamen

Dieser Mann hatte Glück und überlebte den Vulkanausbruch, bei dem insgesamt fünf Bergsteigern ums Leben kamen

Nach der tödlichen Explosion am Vulkan Mayon auf den Philippinen haben Spezialisten am Mittwoch mit der Bergung der fünf ums Leben gekommenen Bergsteiger begonnen.

Darunter waren drei Deutsche sowie eine in Deutschland lebende Spanierin und ein einheimischer Bergführer. Zudem suchten Rettungsteams nach einem thailändischen Bergsteiger, der vermisst gemeldet wurde.

Die Kletterer waren am Dienstagmorgen nach einer Dampfgasexplosion im Krater des fast 2500 Meter hohen Vulkans von Geröll erschlagen worden. Sie waren am Morgen schon beim Abstieg, als sich der Wasserdampf plötzlich einen Weg durch das Gestein sprengte. "Wir gingen ganz langsam und vorsichtig, weil dichter Nebel herrschte", sagte der verletzte Bergführer Kenneth Jesalva, der mit den Deutschen unterwegs war, der Zeitung "Philippine Star". "Dann haben die Gesteinsbrocken uns plötzlich erfasst." Er habe ausweichen können, seine Gäste nicht.

ds/DPA / DPA
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