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Unfassbare Aufnahmen: Hai durchbricht Metallkäfig - Horror für Taucher

Es sind Augenblicke des puren Horrors: Ein Weißer Hai rammt einen Taucherkäfig und durchbricht die Metallstäbe. In Panik schlägt das Tier wild um sich. Doch wie durch ein Wunder überlebt der Taucher, der in diesem Moment im Käfig ist.

Diese Aufnahmen lassen das Blut in den Adern gefrieren: Ein Weißer Hai durchbricht einen Taucherkäfig

Diese Aufnahmen lassen das Blut in den Adern gefrieren: Ein Weißer Hai durchbricht einen Taucherkäfig

Das Tauchen mit Haien ist in vielen Ferienorten eine beliebte Attraktion. Puren Nervenkitzel versprechen die Veranstalter den Touristen, wenn sie sie in Käfigen ins Wasser lassen, wo es von den Raubtieren nur so wimmelt, und sie mit Fleischstücken auch noch anlocken. Ein Taucher an der Küste vor der mexikanischen Insel Guadalupe erlebte aber jetzt vermutlich mehr Nervenkitzel als ihm lieb war. Ein Weißer Hai rammte seinen Käfig, durchbrach die Metallstäbe und befand sich plötzlich im Inneren der Vorrichtung.

Ein Video zeigt das unfassbare Geschehen: Das Tier gerät in Panik und versucht, aus dem Käfig zu entkommen, während der Taucher aus dem vermeintlich sicheren Käfig flüchtet und aus dem Blickfeld verschwindet. Hilflos muss die Boots-Crew zusehen. Der Hai schlägt in dem Käfig wild um sich. Blut färbt das Wasser rot. Schließlich gelingt es dem verletzten Tier, wieder ins offene Meer rauszuspringen. 

Es folgen Minuten des Schreckens. Der Taucher ist nirgendwo zu sehen. Doch wie durch ein Wunder taucht er kurze Zeit später wieder an der Oberfläche auf - unverletzt. 

Gefährliches Ködern

Der Macher des Videos beteuert allerdings, dass alles nicht so gefährlich war, wie es auf den Aufnahmen aussieht. Auf Youtube, wo er das Video veröffentlicht hat, schreibt er: "Auch wenn es so aussieht, als ob ein aggressiver Hai einen Käfig angreift, ist dies nicht der Fall. Die Tiere werden mit großen Thunfischen angelockt. Wenn ein Hai zubeißt, erblindet er vorübergehend. Und sie können auch nicht rückwärts schwimmen." 

Der Hai habe sich auf den Köder gestürzt und sei wahrscheinlich aus Versehen mit dem Käfig zusammengestoßen. Unter Schreck sei das Tier dann einfach nach vorne gestürmt und habe die Gitterstäbe durchbrochen.

Erfahrung, Gott und Glück

Was dem Taucher vermutlich das Leben gerettet habe, sei seine Erfahrung. Er habe die Ruhe bewahrt, sich an den Boden des Käfigs gedrückt und sei wieder aufgetaucht, als der Hai weg war, erklärte der Kameramann weiter. "Da war aber bestimmt auch Gott und Glück im Spiel!"

Dennoch will er auch in Zukunft auf die gefährlichen Tauchgänge nicht verzichten. "Nächstes Jahr komme ich für ein weiteres großartiges Hai-Abenteuer zurück!", schreibt er zum Schluss. 

ivi
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