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Wirbelsturm "Alex": Herber Rückschlag im Kampf gegen Ölpest

Die Bemühungen zur Eindämmung der Ölpest im Golf von Mexiko haben mit der Ankunft des ersten Hurrikans der Saison einen herben Rückschlag erlitten. Das kontrollierte Abfackeln von Teilen des Ölteppichs und das Errichten von Ölsperren wurde Behörden zufolge vorerst eingestellt.

Die Bemühungen zur Eindämmung der Ölpest im Golf von Mexiko haben mit der Ankunft des ersten Hurrikans der Saison einen herben Rückschlag erlitten. Das kontrollierte Abfackeln von Teilen des Ölteppichs und das Errichten von Ölsperren wurde Behörden zufolge vorerst eingestellt, da am Mittwoch mit starken Winden, hohem Seegang und immensen Regenfällen in Folge des Wirbelsturms "Alex" gerechnet wurde. Die Arbeiten direkt an der Unglücksstelle, wo seit dem Untergang einer Plattform des Ölmultis BP vor mehr als zwei Monaten täglich Zehntausende Barrel Öl ins Meer sprudeln, wurden zwar zunächst weitergeführt. Allerdings drohten sich Pläne, die Auffangkapazitäten zu erhöhen, um mehrere Tage zu verzögern.

An den Küsten bereiteten sich die Menschen derweil nicht nur auf heftige Unwetter vor, sondern sie befürchteten auch, dass "Alex" noch mehr Öl an die Strände treiben dürfte. Der Landfall des Sturms wurde noch im Laufe des Mittwochs (Ortszeit) erwartet, und zwar im Grenzgebiet zwischen Texas und Mexiko, für das die Behörden Sturmwarnungen erließen. Die wichtigen Öl- und Gasförderanlagen im Golf sollten nach Schätzungen der Hurrikan-Experten zwar verschont bleiben. Einige Energiekonzerne zogen vorsichtshalber dennoch Personal ab und stellten die Produktion vorübergehend ein.

"Alex" entwickelte sich über Nacht zum Hurrikan. Mit Sturmböen von bis zu 130 Kilometern pro Stunde wurde er zunächst in niedrigste Hurrikan-Kategorie 1 eingestuft. Gegen Mittag (MESZ) tobte er etwa 375 Kilometer südöstlich der texanischen Stadt Brownsville und bewegte sich mit elf Kilometern pro Stunde gen Westen auf die Küste zu.

Bei BP ging man nicht davon aus, dass der Wirbelsturm die bereits installierten Absaugvorrichtungen beschädigen wird. Auch die zwei Entlastungsbohrungen könnten ungestört fortgesetzt werden, hieß es. Allerdings könnte es wegen bis zu vier Meter hoher Wellen zu Verzögerungen beim Aufbau eines dritten Absaugsystems kommen, sagte der BP-Manager Kent Wells.

Die US-Regierung teilte derweil mit, bei der Bekämpfung der Ölpest verstärkt auf Hilfe aus dem Ausland zu setzen. Es seien 22 Angebote von zwölf Staaten und internationalen Einrichtungen angenommen worden, teilte das Außenministerium mit. Auch das Havariekommando in Cuxhaven, eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer, hatte seine Unterstützung angeboten. Bislang sei darauf seitens der USA aber nicht eingegangen worden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Reuters / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.