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Unwetter in Süddeutschland: Das Ausmaß der Zerstörung

Auch zwei Tage nach den starken Gewittern haben vor allem die Menschen in Baden-Württemberg mit den Folgen des Unwetters zu kämpfen. Häuser, Autos und Weinberge wurden zerstört.

Dunkle Wolken über der Eifel

Dunkle Wolken sind in Simmerath in der Eifel über einem Waldgebiet bei Hürtgenwald im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt stand das Schlimmste noch bevor.

Die schweren Unwetter in Süddeutschland sind abgezogen - die Zerstörung bleibt. Vor allem die Bewohner Baden-Württembergs leiden an den Folgen der Gewitter und Hagelstürme: Bäume wurden entwurzelt, Denkmäler zerbröckelt, Autos herumgeschleudert und Häuser zerstört. Tausende Helfer sind im Südwesten Deutschlands nach wie vor im Einsatz, pumpen Keller aus und sichern Böschungen.

Braunsbach in Baden-Württemberg liegt in Schutt

Wohl mit am schwersten wurde Braunsbach im Norden Baden-Württembergs getroffen. Der kleine Ort in Baden-Württemberg hat große Schäden davongetragen. Die Anwohner haben mit überschwemmten Straßen, zerstörten Häusern und Autos zu kämpfen; Schlamm und Schutt prägen das Ortsbild. Kleine Bäche verwandelten sich in einen reißenden Strom und rissen alles mit. Baumstämme wurden durch die Straßen gespült, Autos an Hauswände gedrückt oder von Schlamm und Geröll verschüttet. Seit dem Wochenende hatte Tief Elvira Gewitter, Regen und Windböen nach Mitteleuropa gebracht.

jen
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?