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Starker Regen und Hagel Wo heute Unwetter toben


Im Norden ist es an diesem Sonntag überwiegend sonnig. Der Süden, aber auch der Westen und die Mitte Deutschlands müssen weiterhin mit schweren Unwettern rechnen, warnt der Deutsche Wetterdienst. 

Unwetter mit starkem Regen und zum Teil kräftigen Gewittern haben vielen Menschen in Bayern erneut schwer zu schaffen gemacht. Schwerpunkt war diesmal vor allem Oberbayern. Das Landratsamt Weilheim-Schongau erklärte am Sonntagmorgen für das vom Hochwasser betroffene Gebiet rund um die Gemeinde Polling sogar den Katastrophenfall.

Im Süden, aber auch im Westen und in der Mitte Deutschlands bestimmten nach wie vor feuchte Luftmassen das Geschehen, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Schauer, Gewitter und Starkregen sind möglich. Dicke Hagelkörner können vor allem in Westen niedergehen.

Der DWD warnte für das westliche Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz und das Saarland hinweg bis nach Baden-Württemberg vor unwetterartigen Regenmengen von über 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden. Tief "Friederike" dominiere in der Südwesthälfte des Landes auch am zehnten Tag in Folge.  

Die aktuelle Unwetterkarte finden Sie hier.

Rot eingefärbt sind in der aktuellen Unwetterkarte des DWD etwa der Eifelkreis Bitburg-Prün, der Rhein-Hunsrück-Kreis, die Gegend um Darmstadt, Aschaffenburg und Miltenberg, der Kreis Esslingen bei Stuttgart sowie die Gegend um Augsburg. In diesen Gebieten drohen schwere Gewitter und starker Regen.

Auch in der neuen Woche drohen lokal Unwetter

Im Norden und Osten dagegen löste Hoch "Tobias" die Wolken zunehmend auf – es bleibt überwiegend trocken. Örtlich wurden allerdings noch Wärmegewitter erwartet.

In der neuen Woche drohen in Teilen Deutschlands weiter teils kräftige Schauer und Gewitter. An diesem Montag sei jedoch vorübergehend mit einer Wetterberuhigung zu rechnen, so der DWD. Lediglich westlich des Rheins sowie am Alpenrand könnten sich Unwetter entwickeln. Die Temperaturen steigen auf 18 bis 24 Grad an der Küste sowie am Alpenrand, sonst auf 24 bis 30 Grad.

Am Dienstag sei die Wahrscheinlichkeit für heftige Gewitter im Westen und Nordwesten am höchsten. Im Norden und Osten werde dagegen meist sonniges Wetter mit sommerlichen Temperaturen erwartet, sagte Lars Kirchhübel von der Wettervorhersagezentrale des DWD.

lea/DPA

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