HOME

Tief "Axel": Der Winter kommt mit Schnee, Sturm und einer Flut

Das Wetter wird deutlich rauer: Tief "Axel" bringt Sturmböen und heftige Niederschläge. Für die Ostseeküste wurde eine Flutwarnung herausgegeben. Die Folgen des Wintereinbruchs zeigten sich bereits in Bayern.

Spaziergänger an der Ostsee: Tief "Axel" bringt in den kommenden Tagen deutlich schlechteres Wetter an der Küste

Spaziergänger an der Ostsee: Tief "Axel" bringt in den kommenden Tagen deutlich schlechteres Wetter an der Küste

Es wird ungemütlich: Tief "Axel" bringt schlechtes Wetter nach Deutschland. Bis Mittwochabend werden orkanartige Böen über das Land fegen, zudem soll viel Niederschlag fallen. Vorhersagen warnen an der Ostseeküste vor einer Sturmflut in der Nacht zu Donnerstag.

Tief "Axel" soll zunächst mit orkanartigen Böen um 110 Stundenkilometer über Norddeutschland ziehen. Dabei wird der Westwind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes DWD reichlich Wasser in die Deutsche Bucht drücken. Auch auf den Berggipfeln rechnen die Meteorologen mit orkanartigen Sturmböen. Autofahrer müssen sich in mehreren Bundesländern auf Beeinträchtigungen einstellen.

Wasserstände bis zu 1,50 Meter höher

In der Ostsee werden nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) Wasserstände von 1,20 bis 1,50 Meter über Normal erwartet. Es sei aber auch nicht auszuschließen, dass es zu Wasserständen über 1,50 Meter kommen könne, sagte Ines Perlet vom BSH am Dienstag.

Dies würde einer schweren Sturmflut entsprechen. Ursache sei der derzeit generell hohe Füllungsgrad der Ostsee von etwa 30 bis 40 Zentimeter über Normal. Auch in der Elbe soll die Flut laut BSH schon am Mittwochmorgen bis zu 1,50 Meter höher ausfallen, auf den Inseln und Halligen im Wattenmeer etwa einen Meter.

Starker Wind bringt Flut und Schnee

"Einige werden sich wundern, warum es deshalb bei moderaten Windstärken hohe Wasserstände geben wird", sagte Jürgen Holfort vom BSH. Bei einem hohen Füllungsgrad der Ostsee - wie aktuell - reiche selbst ein kleinerer Sturm aus, um eine größere Sturmflut zu bewirken. Ähnlich schwere Sturmfluten hatten die deutsche Ostseeküste nach Angaben des BSH am 21. Februar 2002 und am 1. November 2006 erreicht.

Im Gebirge wird durch die arktische Luft vom Nordmeer dagegen Schnee erwartet. In Nordwestlagen der Mittelgebirge könnte es bis zu 30 Zentimeter Neuschnee geben, sonst zwischen 10 und 20 Zentimeter. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes rechnen dadurch auch mit Behinderungen im Straßenverkehr, selbst wenn die Schneefallgrenze am Mittwoch bei 400 Metern liegen soll. Der starke Wind in den Höhenlagen dürfte nämlich für Schneeverwehungen sorgen, die Auswirkungen auf die Straßenverhältnisse haben.

Wetterwarnungen für weite Teile Deutschlands

In Thüringen warnte der Deutsche Wetterdienst besonders vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern gerade in den Mittelgebirgen oberhalb von 600 Metern. Auch in den Tieflagen sei bis Mittwoch mit Sturmböen zwischen 60 und 90 Kilometern pro Stunde zu rechnen. Der DWD riet, Autofahrten möglichst zu vermeiden. Straßen und Schienenwege könnten unpassierbar sein, Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Auch in Sachsen warnte der DWD vor Unwettern, ebenfalls vor allem in Mittelgebirgen oberhalb von 600 Metern.

In Bayern führte der erste Schnee des Jahres zu Hunderten Unfällen. "Dass es ein bisschen öfter kracht, als wenn es trocken ist, ist ja normal", sagte ein Sprecher des Lagezentrums des Innen- und Verkehrsministeriums in München. Die Zahl der Unfälle sei für einen Wintereinbruch üblich.

fri / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.