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Wieder eine Million Einwohner: Köln ist viertgrößte Stadt Deutschlands

Köln darf sich zum zweiten Mal Millionenstadt nennen. Mit genau 1.000.198 Einwohner ist die Stadt am Rhein nach Berlin, Hamburg und München die viertgrößte Stadt Deutschlands.

Köln ist (wieder) Millionenstadt. Die viertgrößte Stadt Deutschlands und größte Nordrhein-Westfalens kommt auf genau 1 000 298 Einwohner - nach der jüngsten Zählung Ende Mai 2010. Einen Monat zuvor hatte die Domstadt noch 443 Einwohner weniger - und lag damit knapp unter der Millionengrenze, wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte. Köln kann sich damit - nach Berlin, Hamburg und München - offiziell als Millionenstadt bezeichnen. Und das schon zum zweiten Mal, denn Anfang 1972 zählte die Stadt sogar 1 002 585 Einwohner.

Vor rund 100 Jahren lebten 373 000 Menschen in der Stadt am Rhein. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs fiel die zuvor stark gekletterte Einwohnerzahl wieder - auf 491 000. Nachdem Köln Anfang der 1970er Jahre zur Millionenstadt angewachsen war, sanken die Geburtenzahlen wieder, und es zogen mehr Menschen weg als zu. Der Tiefststand seither war 1986 mit 914 000 Kölner Einwohnern erreicht worden.

DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?