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stern-Kolumne Winnemuth: Mit Falten glänzen

Will eine Schauspielerin einen Oscar gewinnen, wagt sie etwas, das sich viele Frauen im wirklichen Leben niemals trauen: Sie verzichtet aufs Make-up.

Von Meike Winnemuth

Sind schon erste Falten sichtbar? Viele Frauen streben nach einem Schönheitsideal, das der Wirklichkeit längst nicht mehr entspricht.

Sind schon erste Falten sichtbar? Viele Frauen streben nach einem Schönheitsideal, das der Wirklichkeit längst nicht mehr entspricht.

Am Donnerstag dieser Woche werden die Nominierten für die Oscar-Verleihung am 22. Februar verkündet, und ich wette um eine XL-Tüte gesalzenes Popcorn, dass eine dabei ist, die man üblicherweise nicht auf der Liste von Preiskandidaten findet: Jennifer Aniston. Kennen Sie bestimmt: hübsches ewiges Mädchen, bekannt geworden als Rachel in der Serie "Friends" sowie für ihre Frisuren und ansonsten bis ans Ende ihrer Tage auf die tragische Rolle der berühmtesten Verlassenen der Welt festgenagelt, auf die Frau nämlich, der Angelina Jolie Brad Pitt weggeschnappt hat.

Drei Tage nicht die Haare waschen

Jetzt oscarnominierungswürdig, und das für einen allgemein verrissenen Film. Ich erhöhe auf zwei Tüten Popcorn. Wie das passieren konnte? Indem sie für ihre Rolle als Schmerzpatientin in "Cake" eine – Zitat Filmkritik – "mutige" und "schonungslose" Performance hingelegt hat, und zwar einfach nur dadurch, dass sie sich auf hässlich schminken ließ. Ihre "schockierende Verwandlung" besteht darin, sich drei Tage lang nicht die Haare zu waschen und von der Visagistin ästhetisch ansprechende Narben auf eine gelbgräuliche Foundation kleben zu lassen.

Ohne Make-Up zum Bäcker? Niemals!

In Hollywood gilt ein tollkühner Akt der Verunstaltung als "Monster"-Strategie, benannt nach dem Film, für den Charlize Theron 2004 einen Oscar gewonnen hat: Die hatte sich für die Rolle einer Serienmörderin fast 15 Kilo angefressen und ungünstige Gesichtsprothesen anpassen lassen. Um ihre darstellerische Leistung ging es dabei kaum noch, die wurde an die Wand gespielt von der erregten Diskussion über ihr abstoßendes Aussehen. Ähnlich war es bei Nicole Kidman (lange prothetische Nase in "The Hours", Oscar 2003), Halle Berry (Make-up-frei in "Monster’s Ball", Oscar 2002) und Hilary Swank (dito in "Million Dollar Baby", Oscar 2005). Die Lehre: Man muss hübsch sein, um in Hollywood was zu werden, darf aber nicht hübsch sein, wenn man Respekt oder was Goldenes fürs Regal gewinnen will. Das Verrückte an diesem Mechanismus ist, dass die aufsehenerregende und preiswürdige Verunstaltung bereits im Weglassen des Make-ups, im Entfernen der Maske zu bestehen scheint. Schonungslos gleich schönungslos – mutig ist schon, wer sich keine Mühe mehr gibt, den vorgeschriebenen Bildern zu genügen.

Da sind wir schnell weg von Hollywood und mitten im normalen Leben. Ich kenne nicht wenige Frauen, die geradezu physische Schmerzen bei der Vorstellung haben, sich ohne Mascara auch nur zum Bäcker über die Straße zu wagen, geschweige denn neben einem brandneuen Lover aufzuwachen. Selbst Selfies, im Überschwang und aus Jux und Dollerei geschossen, werden vor Veröffentlichung sorgfältig selektiert und mit gnädigem Instagram-Filter versehen, die jedefrau jugendfrisch und faltenlos wirken lässt.

Spachtelmasse im Gesicht

Dass künstlich hergestellte Schönheit inzwischen der Normalfall und nicht mehr die Ausnahme ist, sieht man nicht nur an den Oscar-Chancen mittelbegabter Schauspielerinnen. Ich teste zurzeit mit faszinierter Neugier das neueste heiße Ding am Kosmetikmarkt, eine der sogenannten Blur Creams, die offensiv damit beworben werden, den Instagram-Effekt ins wahre Leben zu übertragen: Es ist eine Art Spachtelmasse, die Poren und Falten derart zukittet, dass man in 3-D so gut retuschiert durch die Gegend läuft wie auf einem manipulierten Foto. Wir haben uns ein Bild von Schönheit geschaffen, an das keiner mehr glauben kann, doch statt die Bilder abzuschaffen, versuchen wir, die Wirklichkeit abzuschaffen. Spätestens an dieser Stelle beißt sich dieses gottverdammte Schönheitsspiel auf eine Weise selbst in den Arsch, dass … ach, schon gut. Man reiche mir eine Tüte Popcorn.

Die Kolumne

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Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg