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Live-Karte Wirbelsturm vor New York: "Henri" trifft auf die Ostküste der USA

Henri Windy New York
Die Karte zeigt, wie Wirbelsturm "Henri" sich auf die Ostküste und New York zubewegt
© Screenshot Windy / Picture Alliance
Ein Hurrikan ist "Henri" nicht mehr, den Respekt vor dem Wirbelsturm mindert das an der US-Ostküste nicht. Der Tropensturm triff am Sonntag auf die Küste und könnte für Verwüstungen und Chaos sorgen. 

Millionen Menschen an der US-amerikanischen Ostküste wappnen sich für die Ankunft von "Henri". Der Wirbelsturm wurde am Samstag zunächst vom Tropensturm zum Hurrikan heraufgestuft, den Status verlor er am Sonntag jedoch wieder, weil er etwas an Kraft verlor. "Henri" wäre der erste Hurrikan seit 30 Jahren gewesen, der auf New York und die Region Neuengland trifft. Aber egal, wie man ihn nennt: "Henri" könnte schwere Verwüstungen anrichten, durch Hochwasser, Starkregen und Sturzfluten.

Direkt in New York wird er zwar voraussichtlich nicht ankommen. "Henri" dürfte am frühen Sonntagabend mitteleuropäischer Zeit einige Meilen nordöstlich auf die Küste treffen und auch über die Reichen-Insel Long Island hinwegfegen. Aber die Ausläufer könnten auch in der Millionenmetropole zu Überschwemmungen und Stromausfällen führen. Dem nationalen Hurrikan-Zentrum zufolge rast "Henri" mit Wundgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde auf die Ostküste zu. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo rief vorsichtshalber für seinen gesamten Bundesstaat den Ausnahmezustand aus. Ein hochkarätig besetztes Konzert am Central Park wurde vorsorglich abgebrochen. Die Strände des Staates wurden geschlossen. Ähnliche Maßnahmen ergriffen die Nachbarstaaten Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont. Es wird damit gerechnet, dass der Sturm etwa 26 Stunden in der Region wüten werde. 

Karte zeigt Wirbelsturm "Henri" vor New York

Die untenstehende Karte zeigt die Bewegungen von "Henri" quasi in Echtzeit. Wird sie nicht oder nicht korrekt dargestellt, klicken Sie bitte hier. 

Bereitgestellt wird der Service von Windy.com. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage".

Live-Karte : Wirbelsturm vor New York: "Henri" trifft auf die Ostküste der USA

Im Video: Auch in Mexiko tobte ein Wirbelsturm. Es werden inzwischen acht Tote durch den Hurrikan "Grace" gemeldet. Sechs davon stammten aus einer Familie, teilten die Behörden am Samstag mit. Nach Daten des National Hurricane Centers (NHC) der USA verlor der Wirbelsturm auf seinem Weg nach Westen über dem mexikanischen Festland zwar schnell an Kraft. Allerdings dürfte es weiter zu schweren Regenfällen und Überschwemmungen kommen.

Quellen: Windy.com, Agenturen, NHC

rös

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