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Luftfahrt: Sonnenflieger "Solar Impulse" überquert Pazifik

Drei Tage nonstop von Hawai nach Kalifornien: Dem Sonnenflieger "Solar Impulse" ist mit der Pazifiküberquerung die gefährlichste Etappe seiner Weltumrundung gelungen.

Solar Impulse 2 schwebt über Kalifornien

Das Solarflugzeug "Solar Impulse 2" hat allein mit der Kraft der Sonne den Pazifik überquert und ist sicher in San Francisco gelandet

Das mit Sonnenenergie angetriebenen Leichtflugzeug "Solar Impulse 2" hat mit der erfolgreichen Überquerung des Pazifik die gefährlichste Etappe der geplanten Weltumrundung gemeistert. "Der Pazifik ist geschafft", sagte der Schweizer Pilot Bertrand Piccard kurz vor der Landung in Kalifornien am Samstagabend (Ortszeit). Er zeigte sich zuversichtlich, dass in zehn Jahren regulär Solar-Flugzeuge mit 50 Sitzplätzen verkehren werden.

Piccard hatte das Leichtflugzeug auf der 62-stündigen Etappe von Hawaii nach Kalifornien gesteuert. Der 58-jährige Schweizer Arzt und Abenteurer war am Donnerstagabend vom Flughafen Kalaeola gestartet. Der Flug sei einer der "unglaublichsten" Erfahrungen seines Lebens gewesen, sagte Piccard, nachdem er auf dem Moffett Airfield von Moutain View nahe San Francisco gelandet war. 

"Es ist großartig in Kalifornien zu sein, dem Land der Pioniere", sagte Piccard am Boden, wo er vom Google-Mitbegründer Sergey Brin begrüßt wurde. Die Innovation müsse weitergehen und die "Revolution für saubere Technologie" weiter voranschreiten. "Ich wette, dass in zehn Jahren elektrische Flugzeuge bis zu 50 Leuten transportieren werden", sagte Piccard. "Dies ist nicht Science Fiction, dies ist echt."

Die "Solar Impulse 2" war am 3. Juli mit Piccards Kompagnon André Borschberg am Steuer nach rund 118 Stunden Flug von Japan kommend auf Hawaii gelandet. Das Flugzeug musste dann aber wegen überhitzter Batterien am Boden bleiben und wegen der Reparaturarbeiten auf der Insel überwintern. Die Pazifik-Überquerung war der gefährlichste Teil der Weltumrundung, weil die Strecke nur wenig Landeplätze bietet.

Nach dem Zwischenstopp in Kalifornien will Borschberg das Leichtflugzeug Richtung New York weiterfliegen, um von dort später zur Überquerung des Atlantiks aufzubrechen. Die "Solar Impulse" hatte ihre Weltumrundung am 9. März in Abu Dhabi begonnen und legte bislang gut die Hälfte der Gesamtstrecke von 35.000 Kilometern zurück. Angetrieben wird das 2,3 Tonnen schwere Flugzeug von 17.000 Solarzellen auf den Tragflügeln.

kng / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.