03.06.2004 Der 18. September 2004 steht im Zeichen von Galaxien, Sonnen und Planeten


Während der Venus-Transit ein seltener Höhepunkt unter den Himmelserscheinungen ist, wirft ein astronomisches Highlight auf der Erde seine Schatten voraus: Die erste "Lange Nacht der Sterne" am 18. September 2004.

Über 160 Planetarien, Sternwarten, astronomische Vereine, Museen, wissenschaftliche Einrichtungen sowie Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden in dieser Nacht ihre Pforten für die Öffentlichkeit öffnen. Geboten wird ein vielfältiges Programm, das die Teilnehmer für die Faszination des Weltalls begeistern wird. Es wird bis in die frühen Morgenstunden reichen und soll rund hunderttausend Besucher mit und ohne astronomische Vorkenntnisse auf die Beine bringen.

Von Aalen (Baden-Württemberg), Amstellen (Niederösterreich), Aschersleben (Sachsen-Anhalt) und Augsburg (Bayern) bis hin zu Zeilarn (Bayern), Zeuthen (Brandenburg), Zittau (Sachsen), Zürich (Schweiz) und Zweibrücken in Rheinland-Pfalz finden in zahlreichen Orten Aktionen im Rahmen der "Langen Nacht der Sterne" statt. In Deutschland spannt sich das Netz über alle Bundesländer. In Österreich laden insgesamt zehn und in der Schweiz fünf Institutionen dazu ein, sich auf unterschiedlichste Weise mit dem Sternenhimmel zu beschäftigen. Die Palette der Angebote ist sehr umfassend: Auf dem Programm stehen je nach Standort etwa Teleskopbeobachtungen, Planetariumsshows, Laser-Projektionen, Vorträge für Kinder und Erwachsene – aber auch eine "Star-Party" (Wien), ein "Planeten-Frühstück" (Fulda), ein Besuch im esa-Satellitenkontrollzentrum Darmstadt oder bei der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Garching bei München.

Die "Lange Nacht der Sterne" kommt auf Initiative der Zeitschrift stern zustande. Die Aktion wird von Mercedes-Benz unterstützt. Der stern kooperiert zudem mit der Europäischen Weltraumorganisation (esa) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das DLR lädt am selben Wochenende zum "Tag der Raumfahrt" in Köln-Porz. Zu den Kooperationspartnern gehören außerdem die Europäische Südsternwarte (ESO) sowie die Vereinigung der Sternenfreunde (VdS), die ebenfalls am 18. September ihren "2. Astronomietag" ausrichtet.

Ausführliche Informationen zu den Programmangeboten der "Langen Nacht der Sterne 2004" mit Angaben zum Programm der beteiligten Einrichtungen werden ab Anfang August im Internet unter www.lange-nacht-der-sterne.info zu finden sein.

Für Rückfragen: Frank Plümer
Leitung stern Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: ++49 (0) 40/3703-3046, Fax: ++49 (0) 40/3703-5683
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