HOME

Naturschauspiel: Mondfinsternis im Nebel

Wolken haben den Menschen in weiten Teilen Deutschlands und Europas die Sicht auf die Mondfinsternis versperrt. Nur ganz vereinzelt riss der Himmel im rechten Moment für einen Blick auf den Mond auf.

Wolken haben den Menschen in weiten Teilen Deutschlands und Europas die Sicht auf die Mondfinsternis versperrt. Nur ganz vereinzelt riss der Himmel am Dienstagabend im rechten Moment für einen Blick auf den Mond auf, der wegen Streulichts noch in dunklem Rot schimmerte.

"In Deutschland konnten sich die Menschen im östlichen Bayern, genau gesagt im Inn-Salzach Dreieck glücklich schätzen, hier hat der föhnige Südwind die Wolken gerade zur rechten Zeit noch mal auseinander getrieben", sagte Manfred Spatzierer vom Wetterdienst Meteomedia. Ein paar locker bewölkte Flecken gab es auch im Westerwald.

In Österreich gab es von Salzburg bis Wien stellenweise gute Sicht. Der seltene Schimmer am Himmel war auch in Teilen Ungarns und Kroatiens zu sehen, ebenso in Südschweden, Süditalien, in Griechenland und im Süden Großbritanniens.

Enttäuscht zeigte sich Wolfgang Steinicke, Sprecher der Vereinigung der Sternenfreunde, von den widrigen Bedingungen, doch hatte er am Abend einen Trost parat: "Eine Mondfinsternis ist glücklicherweise nicht so selten wie eine Sonnenfinsternis", sagte er. Nach dieser bis gegen Mitternacht dauernden "Mofi" wandert der Mond bereits am 28. Oktober erneut in den Kernschatten der Erde.

DPA

Themen in diesem Artikel