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Student textet "Bohemian Rhapsody" um: So schön kann Physik klingen

Stringtheorie - nie davon gehört? Macht nix. Uni-Absolvent Tim Blais erklärt unser Universum in einem Video so humorvoll, dass selbst Nicht-Physiker Spaß haben. Der Hit zeigt: Physik rockt.

So schön klang Physik noch nie. Tim Blais hat gerade seinen Uniabschluss in der Tasche - und neben der Relativitäts- und Quantentheorie noch eine andere Leidenschaft: das Singen. In "A capella Science", einem "pädagogischen und absolut nerdigen Online-Videoprojekt", bringt er beide unter einen Hut. Sein neuester Hit trägt den Titel "Bohemian Gravity". Darin erklärt der junge Physiker, der gerade seine Master-Thesis in Theoretischer Physik fertig geschrieben hat, die Schwerkraft - getextet auf die Melodie des Queen-Klassikers "Bohemian Rhapsody". Mit dabei: Einstein als Handpuppe. Innerhalb weniger Tage landete er mit seiner Version einen YouTube-Hit.

Auch wenn Wörter wie "Stringtheorie", "Graviton" oder "Quantum" eher nicht zum üblichen Repertoire von Rockmusik gehören dürften, ein Blick in das Video lohnt auch für Nicht-Physiker. Denn der 23-Jährige, der gerade sein Studium an der McGill Universität im kanadischen Montreal abgeschlossen hat, bringt beide Welten so professionell zusammen, dass es einfach Spaß macht, ihm zuzuhören.

Sich selbst beschreibt Blais als Physikstudent und lebenslang Harmoniesüchtigen. Mit "A capella Science" habe er begonnen, nachdem es jahrelang ein Spannungsverhältnis zwischen seiner kreativen und seiner wissenschaftlichen Seite gegeben habe. Für seine Musik verwendet er keine Technik - alle Töne produziert er mit "seinem Mund, seiner Kehle und seinen Stimmbändern", schreibt er.

"Bohemian Gravity" ist nicht das erste Projekt von Blais. Bereits kurz nach der Entdeckung des - damals noch - #link;//www.youtube.com/embed/j50ZssEojtM;Higgs-ähnlichen Teilchens am Genfer Kernforschungszentrum Cern# begann er, an seinem Song "Rolling in the Higgs" zu schreiben. Einer A-Capella-Coverversion des Adele-Hits "Rolling in the Deep", die den Cern-Forschern gewidmet ist. Auch dieses Video verbreitete sich rasch im Netz. "Er sei total verblüfft über die Reaktionen auf seinen Clip", schrieb Blais damals.

Doch wie kommt ein Physiker darauf, Wissenschaft so humorvoll und gekonnt zu vertonen? Seit seiner Kindheit sei er von Musik umgeben, sagte Blais in einem Interview mit der Unizeitung "The McGill Daily". Seine Mutter leitet den örtlichen Kirchenchor, er selbst habe mit etwa vier Jahren angefangen, Klavier zu spielen.

"Drei Sachen fielen mir immer leicht: Musik, Wissenschaft und Mathematik." Auf die Frage, ob er sich selbst eher als Sänger oder Wissenschaftler sehe, antwortet er: "Ich weiß es nicht genau. Ich bin ein Mensch mit vielfältigen Interessen, und ich habe einen Weg gefunden, diese zusammenzubringen. Ich glaube, dass viele Menschen ohnehin zu oft versuchen, nur eins zu sein - ein Musiker, ein Doktor, ein Künstler oder ein Physiker - auf Kosten der anderen Seiten ihrer Persönlichkeit. Vielleicht ist das der Grund, warum viele solche Vermischungen zwischen zwei Welten so sehr lieben." Menschen, ist Blais überzeugt, "sind keine Maschinen, die für nur eine Aufgabe entworfen sind".

Dass Musik und Physik gut zusammenpassen, zeigte übrigens schon der "Large Hadron Rap". Der Clip, in dem eine junge Physikerin erklärt, wie der Teilchenbeschleuniger LHC funktioniert, verbreitete sich 2008 rasch im Netz.

lea
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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