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Alzheimer: Der lange Abschied

Zuerst ist es der verlegte Schlüssel, das verschwundene Wort. Doch nach und nach kappt die Alzheimer-Krankheit alle Taue, die Thea Breitgraf mit der Welt verbinden - und bringt Mann und Tochter an die Grenze ihrer Kräfte.

Von Anika Geisler

An dem Tag, an dem Thea Breitgraf sich zum ersten Mal nicht mehr zurechtfindet in dieser Welt, trifft sie sich mit Freundinnen zum Kegeln. Die Kegelbahn liegt im Nachbarort, unzählige Male hat Thea Breitgraf sie besucht. An jenem Abend vor 16 Jahren aber passiert etwas Seltsames: Bei ihrem Mann klingelt das Telefon: "Hol mich ab", hört er seine Frau sagen, "ich weiß nicht mehr, wie ich nach Hause komme." Da ist Thea Breitgraf 63 Jahre alt.

Werner Breitgraf wundert sich. Er holt seine Frau ab, aber die beiden sprechen nicht über den eigenartigen Anruf. Tun einfach so, als sei nichts passiert. So, als wollten sie nicht wahrhaben, dass etwas Beängstigendes geschehen ist.

"Wir wollten es uns nicht eingestehen, dass etwas nicht stimmt"

Kleinigkeiten, die hatten sich schon vorher ereignet - im Nachhinein passen sie ins Bild, damals waren sie schnell wieder vergessen: Thea Breitgraf hatte in den vergangenen Monaten immer wieder ihren Schlüssel verlegt, ihr Portemonnaie gesucht, nach Namen gefragt. Erst viel später wird klar, dass das die allerersten Zeichen der Krankheit waren, die das ganze Leben der Familie verändern sollte.

"Wir alle wollten es uns nicht eingestehen, dass etwas nicht stimmt. Auch nach dem komischen Telefonat nicht", sagt Christel Hermanns, eine der beiden Töchter von Werner und Thea Breitgraf. Sie lebt mit ihren zwei Kindern im selben Haus wie ihre Eltern in einem Vorort von Paderborn. "Wir gingen lange nicht zum Arzt - vermutlich schwang damals die Angst vor einer schrecklichen Diagnose mit."

Seit jenem Kegelabend wird Thea Breitgrafs Welt immer kleiner. Und ihre Verwirrung und Hilflosigkeit immer größer. Erst scheint sie nur ab und zu und für kurze Zeit von Sinnen zu sein. Dann findet sie sich plötzlich im Kaufhaus oder im Stammcafé in der Innenstadt nicht mehr zurecht. Sortiert zu Hause Geldscheine wie Memory-Karten nebeneinander auf der Kommode oder wirft CDs ins Klo. Bald darauf, als sei ein Schalter umgelegt, ist sie wieder klar im Kopf, kann sich ihr Tun selbst nicht erklären, schämt sich, versucht zu vertuschen oder weint.

Sie sind verunsichert und schämen sich

Thea Breitgraf hat Alzheimer. Eine unheilbare Erkrankung des Gehirns, bei der schleichend Nervenzellen und deren Kontaktstellen zugrunde gehen. Alzheimer gehört zur Gruppe der Demenz-Erkrankungen. Orientierung, Denkvermögen, Sprache verschlechtern sich dramatisch. In Deutschland gibt es etwa 700.000 Betroffene. Die Ursachen des Leidens sind nur zum Teil bekannt, meist wirken mehrere Faktoren zusammen, zum Beispiel erbliche Belastung und Vorschädigungen des Gehirns. Alzheimer trifft vor allem ältere Menschen, auch wenn es vereinzelt Fälle gibt, bei denen die Krankheit vor dem 50. Lebensjahr aufgetreten ist.

Alzheimer verläuft in drei Phasen, die jeweils viele Jahre dauern können: Zuerst haben die Betroffenen vor allem Gedächtnisstörungen. Sie verlegen Dinge, vergessen Verabredungen, können sich nicht mehr an Gespräche erinnern, wissen nicht mehr so genau, wie sie von A nach B kommen, finden nicht das passende Wort. Dabei sind sie sich ihrer Fehler bewusst und versuchen, diese zu verbergen, oder erfinden Ausreden. Sie sind verunsichert, deprimiert und schämen sich.

Im zweiten Stadium werden die Defizite auffälliger: Die Erkrankten verwechseln Daten oder Tageszeiten, verlieren das Zeitgefühl und die Orientierung. Sie verlaufen sich, verstehen nicht mehr richtig, was man zu ihnen sagt. Manchmal vergessen sie sogar, wen sie geheiratet haben und wie ihre Kinder heißen. Sie wollen, obwohl sie seit langem in Rente sind, plötzlich wieder zur Arbeit gehen, oder ihnen ist entfallen, welchen Beruf sie ausgeübt haben. Anders als in der ersten Phase ist den Betroffenen dabei nicht mehr bewusst, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Sie sind sehr unruhig, wollen weglaufen, stellen dauernd die gleichen Fragen, sind gereizt und aggressiv. Dieses Stadium ist für die Angehörigen extrem belastend.

Die Familie ist entsetzt und traurig

Als bei Thea Breitgraf die Phase zwei anbricht, spielen sich regelmäßig Familiendramen ab: Sie irrt im eigenen Garten umher und stolpert in den Teich. Sie erkennt plötzlich ihre Tochter Christel nicht mehr. Dann vergisst sie, dass sie Enkel hat. Und auch ihr Ehemann erscheint ihr auf einmal wie ein Unbekannter. Sie beschließt mehrere Male: Bei diesen ganzen fremden Leuten will sie nicht bleiben. Sie möchte lieber zu ihren Eltern. Doch die sind schon lange tot. Thea Breitgraf ruft trotzdem nach ihnen, rennt auf die Straße, will weglaufen.

Die Familie ist entsetzt und traurig. "Als meine Mutter mich zum ersten Mal nicht mehr erkannte, das war sehr schlimm", erzählt Christel Hermanns. "Ich dachte: Jetzt ist es so weit - jetzt ist deine Mutter endgültig weg, die Bindung zu ihr."

Viel Zeit zu trauern bleibt allerdings weder Tochter noch Ehemann. Beide haben alle Hände voll zu tun, auf Thea Breitgraf aufzupassen und den Alltag zu meistern. Die Eheleute streiten sich immer öfter. "Ich wollte Thea immer belehren: Mach das so oder so. Sie sollte nach den Mustern funktionieren, die bei mir funktionieren." Der 79-jährige frühere Ingenieur ist ein pragmatischer Mann mit kräftigem Händedruck. Seine Welt ist rational strukturiert: Früher nahm er in seiner Freizeit Radios auseinander, heute beschäftigt er sich mit seinem Computer. Und dann das - seine Frau macht lauter unsinnige Sachen. Er versucht, mit Logik dagegen anzugehen. "Vor allem bei den Mahlzeiten gab es Streit", erzählt er. "Sie wollte nicht essen, und ich schimpfte, sie solle endlich den Mund aufmachen. Dass es manchmal bei ihr einfach motorische Blockaden gab und gibt, war mir lange Zeit nicht klar."

Der Alltag ist zermürbend

Alzheimer ist unberechenbar: Was heckt das erkrankte Gehirn gerade wieder aus? Wann kommt ein neuer Schub? Wie lange dauern die guten Phasen, wie lange die schlechten? Welche Fähigkeit verliert der Kranke als Nächstes? "Ich habe lange versucht, meine Frau zu ändern. Bis ich begriffen habe, dass es nicht mehr geht. Man selbst muss sich ändern", sagt Werner Breitgraf. "Geduld war dabei für mich am schwierigsten zu lernen."

Der Alltag in jener Zeit ist zermürbend. Ehemann und Tochter sind am Rand ihrer Kräfte. "Ich war ausgebrannt, wütend auf die Krankheit und auf unser Schicksal", erzählt Christel Hermanns. Manchmal kommt sie von der Mutter nach Hause, weint, weiß nur: "Ich will diese ganze Schiete nicht mehr." Und bekommt sofort ein schlechtes Gewissen - die innere Stimme mahnt: Du musst dich mehr kümmern und besser aufpassen. Mal übers Wochenende wegfahren? Undenkbar. Ein Buch lesen? Ausgeschlossen. Nicht einmal, als Christel Hermanns' damaliger Ehemann sagt, dass er sich von ihr trennen will, kann sie zuerst an sich denken. Diskutieren, streiten, ihn aufhalten oder zusammenbrechen - all das muss warten, weil Christel Hermanns erst einmal jemanden für ihre Mutter auftreiben muss. Die liegt mit einem Magen-Darm-Virus im Bett, auch ihr Vater ist daran erkrankt und fällt als Betreuer aus.

Schlimm ist es, die Trauer der Mutter mit ansehen zu müssen. Anfangs, als diese ihre Fehltritte noch registriert und über sich selbst so entsetzt ist. Und später, als Thea Breitgraf nach ihren eigenen Eltern sucht. "Es war kaum auszuhalten", erzählt die Tochter. "Sie hat geschluchzt, wie ein ausgesetztes Kind, und ist auf die Straße gerannt." Argumente, schimpfen, Zwang - das hilft in solchen Momenten nichts, da regt sie sich noch mehr auf. "Man musste sie emotional irgendwie auffangen, trösten, ablenken - egal, wie traurig man selber war", sagt Christel Hermanns. "Schön, dich zu treffen", habe ich auf der Straße gesagt, wenn ich hinter ihr her lief, "ich wollte gerade zu dir" - und bewegte sie damit zur Umkehr. Statt zu erklären, "deine Eltern sind tot", habe ich sie lieber abgelenkt." Und Werner Breitgraf sagte in solchen Momenten: "Dann nimmst du jetzt mal mit mir vorlieb, Thea."

Sie schafft es kaum mehr, allein zu laufen

Heute ist Thea Breitgraf in Phase drei der Krankheit angekommen. Sie baut körperlich und geistig weiter ab: Die Sprache versiegt immer mehr, und sie kann Blase und Darm nicht mehr kontrollieren. Die motorischen Fähigkeiten schwinden, und sie muss gefüttert werden.

Sie schafft es auch kaum mehr, allein zu laufen. Wenn sie geht, dann ein paar Schritte in der Wohnung, geführt an beiden Händen. Meist aber sitzt sie mit Filzpantoffeln im Sessel am Fenster und guckt leer in die Ferne. Die 79-Jährige schweigt viel. Manchmal brabbelt sie auch wie ein Baby, lacht unvermittelt und schlägt sich auf die Schenkel, murmelt immer wieder dieselben Worte und Namen, summt Fetzen einer Melodie.

Die Medikamente, die Thea Breitgraf gegen Alzheimer nahm und die den Verlauf des Leidens verzögern sollten, sie wirken nicht mehr. Paradoxerweise ist der Zustand erst jetzt, in der Phase drei, für die Familie erträglicher. "Für meine Mutter ist es besser, da sie anscheinend zufrieden in ihrer eigenen Welt lebt", sagt Christel Hermanns. "Und auch für uns ist es ruhiger und friedlicher."

Ein normales Leben aufrechterhalten - so gut es geht

Die Tochter musste in all den Jahren immer wieder ihre Grenzen überwinden. "Das einzig Gnädige an Alzheimer ist, dass er sich so schleichend entwickelt - so kann man sich langsam an alles gewöhnen", sagt sie. "Hätte mir früher jemand gesagt, dass ich meine Mutter füttern muss, hätte ich geantwortet: "Das ist ein Unding, das schaffe ich nicht." Heute ist es selbstverständlich."

Der Kontakt zu anderen Angehörigen von Alzheimer-Kranken hat viel zu diesem selbstverständlichen Umgang mit dem Leiden beigetragen. Über die Internetseiten der Berliner Alzheimer Angehörigen-Initiative (www.alzheimerforum.de) tauscht sich Christel Hermanns regelmäßig per E-Mail mit anderen Betroffenen aus. Gegenseitig ermutigen sich die Angehörigen, eine Art normales Leben aufrechtzuerhalten. So hat die Tochter ihre Mutter früher beispielsweise zum Shoppen mitgenommen, obwohl die manchmal sechs Blusen übereinander anprobierte, oder ging mit ihr Kuchen essen und fütterte sie, obwohl die Gäste im Café glotzten. Die Zeiten, in denen solche Ausflüge noch machbar waren, sind allerdings lange vorbei.

Ein geliebter Mensch wird allmählich ein anderer

Christel Hermanns und ihr Vater haben in den vergangenen Jahren lernen müssen: Alzheimer - das heißt nicht nur 24 Stunden am Tag aufpassen, kümmern, erklären, besänftigen und sauber machen, sondern das heißt vor allem auch, mit anzusehen, wie ein geliebter Mensch allmählich ein anderer wird. Wie sich Rollen umkehren: Aus der patenten Mutter und fröhlichen Ehefrau wird das hilflose Kleinkind im Erwachsenenkörper, dem man wieder die Mahlzeiten pürieren, die Windeln wechseln, das Bett machen muss.

"Bei Kindern geht es in kleinen Schritten aufwärts, bei Alzheimer-Kranken in kleinen Schritten abwärts", sagt Christel Hermanns, "und das Schreckliche an diesem Prozess ist die Gewissheit, dass er unumkehrbar ist." Quälend ist auch die leise Angst vor der eigenen Zukunft. Eben weil die Krankheit wohl auch von genetischen Faktoren beeinflusst wird, fürchtet Christel Hermanns, dass es ihr selbst und ihren Kindern eines Tages so ergehen könnte wie ihrer Mutter.

Thea Breitgrafs Enkelin Karoline, heute 17 Jahre alt, hat ihre geliebte Omi nie gesund erlebt. Als Karoline gerade lesen lernte, hielt Omi schon das Buch falsch herum. Und im Winter fiel der Omi nicht mehr das Wort für "Schnee" ein. Stattdessen sagte sie "Wintersand". Heute hat Karoline manchmal sogar ein wenig Angst vor ihrer Großmutter, abends, wenn Thea Breitgraf im Bett liegt, an die Decke stiert und "dann ein bisschen wie tot aussieht".

Jeden Tag ein bisschen mehr Abschied nehmen

Werner Breitgraf hat nie darüber nachgedacht, seine Thea in ein Pflegeheim zu geben. Für ihn ist klar: Seine Frau soll immer in den eigenen vier Wänden bleiben. Hier ist alles vertraut - die Bettwäsche mit den Rosen, der Blick in den Garten, die Stimmen der Familie, die immer selben Gerüche und Geräusche, das Essen. Hier wissen alle, dass sie Honig hasst und Wiener Würstchen und Lakritze liebt.

"Ich bewundere meinen Vater, wie er das alles meistert, ohne zu zweifeln", sagt Christel Hermanns. "Er ist an der Krankheit sogar gewachsen, ist gütiger und gelassener geworden - obwohl er seit Jahren fast keine Nacht mehr durchgeschlafen hat." Ein Spezialbett für Thea Breitgraf anschaffen und dafür das Ehebett aufgeben? Auf den Vorschlag ließ sich Werner Breitgraf nur zögernd ein. Und selbst kurze Zeit möchte er nicht von seiner Frau getrennt sein. Als die vergangenes Jahr für einige Tage ins Krankenhaus musste, sagte er mehrmals zu seinen Töchtern: "Bringt mir meine Thea bald wieder heim."

Nach mehr als 16 anstrengenden Jahren nimmt Werner Breitgraf auch heute noch zärtlich die Hand seiner Frau beim Mittagessen in seine Hand oder streichelt ihr sachte über die Schulter, wenn sie müde wird. Seit mehr als 50 Jahren leben sie zusammen, haben zwei Kinder großgezogen, gemeinsam die Welt bereist, sich liebevoll "Has" und "Bär" genannt - da hört er nicht einfach auf, für sie da zu sein. Werner Breitgraf macht weiter wie bisher. Er freut sich über die kleinen Zeichen: ein Lächeln, eine gesummte Melodie aus alten Zeiten, Namen aus der Vergangenheit, die sie murmelt. Für Werner Breitgraf heißt Alzheimer schlicht: jeden Tag ein bisschen mehr Abschied zu nehmen von der Frau, die er liebt.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?
  • Anika Geisler