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Demografischer Wandel: Deutschlands alte Zukunft

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird im Jahr 2050 die Hälfte der Bevölkerung älter als 48 Jahre alt sein - Horror-Szenario wie im "Methusalem-Komplott" oder Chance für neue Gesellschaftsentwürfe?

"Gelingt es uns nicht, das Altern des Menschen neu zu definieren, werden wir in eine Zivilisation der Euthanasie eintreten." Mit solchen Sätzen malte im vergangenen Jahr Frank Schirrmacher in seinem Bestseller "Das Methusalem-Komplott" ein Horrorszenarium angesichts des dramatischen demografischen Wandels an die Wand.

Großes Potenzial in der "Generation plus"

Der Mitherausgeber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hat damit eine Diskussion ausgelöst, die unterschiedlich bewertet und in zahlreichen Buchneuerscheinungen weitergeführt wird. "Frank Schirrmacher hat mit seinem Buch das Thema des demografischen Wandels leider mit einer negativen Konnotation (bewertende Nebenbedeutung)transportiert und damit der Sache nicht gedient", meint Ernst Pöppel.

Der Münchner Hirnforscher leitet das Generation Research Program (GRP) in Bad Tölz, in welchem international und interdisziplinär an sinnvollen Lebensperspektiven für die "Generation plus", so nennt Pöppel die über 50-Jährigen, geforscht wird.

Politiker, Werbestrategen, Ingenieure und Fernsehmacher hätten, so Pöppel, bislang noch nicht erkannt, welch großes Potenzial in der "Generation plus" stecke. "Nach Jahrzehnten meist fremdbestimmter Arbeit im Beruf sehnen sich die Menschen danach, sich endlich selbst zu verwirklichen. Sie wollen aber auch nützlich bleiben und für andere etwas tun", sagt Pöppel. Es fehlt jedoch nach Auffassung des GRP-Leiters bislang noch in allen Bereichen - von der einfach zu bedienenden Technik bis zu speziellen Bildungsprogrammen - an den entsprechenden Angeboten.

Wird die "Generation Aufbruch" alles anders machen?

Dies ist für Anne von Blomberg nur noch eine Frage der Zeit. Geradezu euphorisch fegt sie in ihrem Buch "Generation Aufbruch" alle Angstszenarien über das Altern hinweg. Das überkommene Bild vom tattrigen Greis, der nichts mehr mit sich anzufangen weiß, ist für die Autorin nur eine alte Prägung, die sich einst in unseren Kinderköpfen festgesetzt hat.

Alles anders machen wird von Blomberg zufolge die "Generation Aufbruch", als welche sie die zwischen 1940 und 1965 Geborenen bezeichnet. Diese Generation werde den Veränderungsgeist, den sie in den 1960er Jahren und danach bewiesen hat, als sie die sexuelle Befreiung und viele andere gesellschaftliche Reformen durchgesetzt hat, auch im Alter zeigen.

Neue Lebensentwürfe sind gefragt

In allen Bereichen - von der Gesundheit über die Sexualität bis hin zu den Wohnformen - werde sich demnächst, so prophezeit die 1941 geborene Autorin, das Leben im Alter revolutionieren. Die Autorin geht davon aus, dass die Medizin Alterskrankheiten wie Alzheimer weiter zurückdrängen wird und dass das soziale Netz, wenn auch grobmaschiger als heute, Bestand haben wird.

Weniger enthusiastisch, dafür wohl realistischer beschreibt Elisabeth Niejahr, Jahrgang 1965, in ihrem Buch "Alt sind nur die anderen" die vielfältigen Veränderungen, die die zunehmende Vergreisung unserer Gesellschaft mit sich bringen wird. Angesichts der ständigen Korrekturen der Rentenformel bemerkt sie: "Wahrscheinlich müssen wir unsere Lebensentwürfe viel stärker korrigieren als unsere Versicherungssysteme."

"Die Macht der Kinder"

Die Redakteurin der Wochenzeitung "Die Zeit" hat Orte besucht, in denen die Zukunft schon heute erprobt wird: Wohngemeinschaften für Pflegefälle in Berlin und Landstriche im Osten Deutschlands, denen junge Menschen mehr und mehr abhanden kommen. Am Beispiel des Berliner Bezirks Prenzlauer Berg, der neuerdings von jungen Familien mit Nachwuchs entdeckt wird, zeigt Niejahr hingegen, dass es selbst in deutschen Großstädten noch kinderfreundliche Oasen gibt.

Dass solche positiven Beispiele mit Hilfe einer engagierten Familienpolitik im ganzen Land wieder die Regel werden sollen, fordert Ulrich Deupmann in seinem Buch "Die Macht der Kinder". In der Streitschrift formuliert der Redakteur der "Bild am Sonntag" ein ehrgeiziges Ziel: Von 2010 an sollen im Jahr eine Million Kinder - statt zurzeit 700 000 - in Deutschland das Licht der Welt erblicken.

Und nur, wenn diese auch gut betreut werden und später eine optimale Ausbildung erhalten, kann die Bundesrepublik dem Autor zufolge in ein paar Jahrzehnten wieder zukunftsfähig werden. Der Wunsch nach Kindern sei, so Deupmanns zentrale These, in Deutschland nach wie vor groß, es fehle jedoch an den sozialen Chancen, diesen auch zu verwirklichen.

Baby-Boomer unter Beschuss

Der Kreis zu Schirrmachers negativer Sicht auf die zukünftige Altenrepublik schließt sich wieder mit dem Buch "Schöne junge Welt" von Claudius Seidl. Ganz konträr zu von Blomberg kann der Feuilletonchef der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" an der Baby-Boomer-Generation, also den zwischen 1955 und 1965 Geborenen, wenig Positives entdecken. Diese Generation, die in zwanzig bis dreißig Jahren die übergroße Gruppe der Alten stellen wird, habe nie wirklich gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Vielmehr schwimme sie ziellos im "Meer der Möglichkeiten" und weigere sich eisern, erwachsen zu werden. Seidl glaubt deshalb nicht, dass diese Generation das Alter gut meistern wird.

Thomas Oser/DPA

18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus