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Eltern und Schule: "Mütter und Väter, engagiert euch!"

Eltern können jede Menge dazu beitragen, dass die Schule ihrer Kinder besser wird. Dazu müssen sie mehr tun, als bloß den Elternabend abzusitzen. Ein stern-Gespräch mit Hans-Peter Vogeler, dem Vorsitzenden des Bundeselternrats.

Herr Vogeler, kennen Eltern ihre Rechte bei der Mitwirkung in der Schule?
Insgesamt wissen sie nicht genug, weder über ihre Rechte, noch über ihre Pflichten.

Eltern müssen ihre Kinder zur Schule schicken.
Nicht nur das. Sie haben dafür zu sorgen, dass ihr Kind rechtzeitig zum Unterricht erscheint, mit dem Material, das es braucht, mit einer der Jahreszeit angemessenen Kleidung und mit etwas zu Essen. Und dann gibt es noch eine grundlegende Pflicht: die Teilnahme am Elternabend! Das steht zwar in keinem Gesetz, aber es ist das Minimum, zu erscheinen, wenn es darum geht, Informationen über die Schule zu bekommen. In der Grundschule sind die Elternabende noch proppenvoll. In der fünften Klasse sind sie noch gut besucht, dann bröckelt es ab, egal, welche Schulform. An der Hauptschule sind die Elternabende ab der siebten Klasse fast leer.

Wollen Sie die Eltern zur Teilnahme zwingen?
Das ist ein großes Problem: Wie bringe ich bildungsferne Eltern zur Mitarbeit? Übt man Druck aus, indem man das Kindergeld streicht, oder zahlt man fünf Euro für die Teilnahme wie in Amerika? Meine Hoffnung ist immer: Wenn Eltern merken, sie bekommen wertvolle Informationen und die Versammlungen sind nicht nur Fronttheater - dann kommen sie auch.

Was muss ein guter Elternabend bieten?
Die besten Elternabende sind die, bei denen Väter und Mütter selber in Gruppen arbeiten, zum Beispiel über Suchtthemen. Dabei können Eltern ins Gespräch kommen: "Sag mal, dein zwölfjähriger Sohn macht doch eine Fete mit Übernachtung? Was macht ihr, wenn die da Alkohol trinken?" Solche Möglichkeiten, miteinander zu reden, helfen Eltern unheimlich.

Die meisten Väter und Mütter gehen zum Elternabend und backen Kuchen fürs Sommerfest. Engagieren sich Eltern genug in der Schule?
Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn Eltern Kuchen für das Sommerfest backen, solange sie noch mehr tun. Holt euch Informationen, bringt euch ein, geht in die Gremien, es lohnt sich! Damit signalisieren Väter und Mütter ihrem Kind auch: Ich interessiere mich für dich. Mein Sohn fand es immer gut, dass ich mich in seiner Schule engagiere.

Was könnten Väter und Mütter denn konkret tun?
Sie können in den Elternrat gehen und gemeinsam mit Lehrern und dem Schulleiter Bestandsaufnahme machen: Was läuft gut? Was können wir noch besser machen? Sehr wirkungsvoll ist eine Zukunftskonferenz, bei der alle Beteiligten einer Schule sich zusammensetzen - auch die Schüler - und einfach mal fantasieren: Was wollen wir in fünf Jahren über unsere Schule in der Zeitung lesen? Und dann einen Artikel schreiben. Der könnte dann so lauten: "An dieser Schule werden Jungen überdurchschnittlich gefördert." Oder: "Hier bleibt keiner mehr sitzen." Und dann klärt man: Wie erreichen wir das?

Und das funktioniert?
Ja. Aber das geht nur in einem vertrauensvollen Umfeld, nicht gegen den Widerstand der Lehrer. Eines sollten sich Väter und Mütter allerdings klarmachen: Eltern sind lästig. Häufig werden sie noch nicht als Partner bei der Schulentwicklung gesehen, das ist ganz normal.

Wann treten die größten Konflikte zwischen Eltern und Lehrern auf?
Ein bis ein halbes Jahr vor Schullaufbahnentscheidungen ist das Verhältnis Eltern und Lehrer immer hoch belastet. Also in der vierten Klasse, in der sechsten Klasse, wenn es am Gymnasium darum geht: abschulen? Und in der Haupt- und Realschule bei der Frage: Wie geht es weiter?

Bleiben wir mal bei Konflikten: Der Sohn kommt heulend nach Hause, weil er während der Pause verprügelt wurde. Wie sollten Eltern sich verhalten?
Sie sollten das direkte Gespräch mit der Lehrerin suchen. Wichtig: Egal, wie aufgebracht sie sind, im Gespräch sollten sie ruhig bleiben. Und nicht mit Vorwürfen kommen: "Sie haben gemacht!", sondern sagen: "Folgendes wurde mir geschildert: Mein Kind wurde in der Pausenhalle verprügelt, und Frau Meier stand daneben und hat nicht eingegriffen. Wie haben Sie die Szene erlebt?" Klingt simpel, ist es aber oft nicht, weil Eltern nur ihr eigenes Kind sehen, nicht das große Ganze. Und noch etwas: Wenn das Kind zu Hause wütend über die Lehrerin schimpft, und dann von Eltern der Satz fällt: "Ach die schon wieder!" Dann ist die Autorität der Lehrerin untergraben. Besser fragen: "Was war denn los?"

Und wenn ein Kind Probleme beim Lernen hat - wie können Eltern am besten helfen?
Indem sie wieder das Gespräch suchen. Sie sollten sich zu dritt an einen Tisch setzen: Eltern, Lehrer und Schüler. Das Kind muss unbedingt mit dabei sein. Dann können die Eltern sagen: "Wir möchten unsere Tochter gern unterstützen, was können wir dafür tun? Was kann die Schule machen?" Ich habe noch nie erlebt, dass Lehrer blocken, wenn man sie bei ihrem Berufsethos packt. Dabei sollten sie das Kind fragen: "Wie kannst du besser lernen? Was hindert dich daran?" Häufig kommen ganz überraschende Antworten wie: "Die Mareile ist immer so laut, die stört mich. Ich kann mich so schlecht konzentrieren." Kinder können schon in der ersten Klasse sagen, wie es ihnen geht.

An vielen Schulen gibt es Ansätze für neue Unterrichtsformen, zum Beispiel fächerübergreifende Projekte. Wie können Eltern dafür sorgen, dass so etwas ausgebaut wird?
Sie sollten erst mal loben. Lehrer sind es überhaupt nicht gewohnt, dass sie auch mal selbst gelobt werden. Sie können Frau Schmidt sagen: "Finden wir ganz toll, was Sie da im Unterricht machen. Erklären Sie uns das doch bitte mal, wir hätten das gern in allen Klassen." Dann sollten sie eine Schulentwicklungsgruppe ins Leben rufen. Da sitzen der Schulleiter, Eltern, Lehrer und auch Schüler. Die treffen sich regelmäßig und spielen zum Beispiel neue Unterrichtskonzepte durch.

Also könnten Eltern viel mehr beeinflussen als bisher?
Ja, die Schule ist nicht gottgegeben. Es ist für die Gesellschaft wünschenswert, wenn Väter und Mütter kontinuierlich an der Entwicklung von Schulen beteiligt werden. Eltern haben doch vielfältige Kompetenzen und Fähigkeiten, die sie einbringen könnten. Was würde dadurch für eine positive Dynamik entstehen! Und eines sollten Eltern nicht vergessen: Ohne uns und unsere Kinder hätten die Lehrer keinen Job.

Catrin Boldebuck / print
Themen in diesem Artikel
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg