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Neue Studie zu Todesursache: Tutanchamun starb bei Wagenunfall

Eine Theorie jagt die nächste, wenn es um den Tod des wohl berühmtesten Pharaos Ägyptens, Tutanchamun, geht. Britische Forscher glauben nun, die echte Ursache entdeckt zu haben.

Der ägyptische Pharao Tutanchamun ist nach neuen Erkenntnissen womöglich bei einem Unfall gestorben. Britische Forscher untersuchten die Todesursache des Pharaos und klärten außerdem, wie es zu Verbrennungen seiner Haut nach der Einbalsamierung kam.

Das Team um den Ägyptologen Chris Naunton entdeckte laut einer Dokumentation, die der Sender Channel 4 am Sonntag ausstrahlt, bei einer virtuellen Autopsie "charakteristische Verletzungen auf einer Körperseite". Mithilfe einer digitalen Rekonstruktion der Überreste des Kindkönigs kamen die Forscher zu dem Schluss, dass die wahrscheinlichste Ursache der Verletzungen ein Wagenunfall war.

Diese These wurde laut Channel 4 bereits zuvor von Ägyptologen erwogen, doch habe bisher niemand eine Verbindung zwischen der Art der Verletzungen und den genauen Umständen des Todes gezogen.

"Unglaubliche chemische Reaktion"

Neben der Untersuchung des virtuellen Leichnams wurde außerdem anhand eines Hautfetzens analysiert, wie es zu Verbrennungen von Tutanchamuns Haut unter den einbalsamierten Tüchern kam. Der britische Anthropologe Richard Connoly, der 1968 an der ersten Röntgenuntersuchung des Pharaos teilgenommen hatte, stellte den Fetzen bereit.

Nach Angaben aus der Dokumentation habe sich die Mumie im Sarkophag selbst entzündet. Offenbar führte eine "unglaubliche chemische Reaktion" der bei der Einbalsamierung der Leiche verwendeten Öle zu ihrer Selbstentzündung.

Pfusch bei der Einbalsamierung

Damit lägen weitere Beweise dafür vor, dass die Einbalsamierung Tutanchamuns schief gelaufen war. "Die Möglichkeit, dass eine verpfuschte Mumifizierung zur spontanen Verbrennung des Körpers kurz nach seiner Beisetzung geführt hat, ist vollkommen unerwartet. Es handelt sich tatsächlich um eine Offenbarung", sagte der Forscher Naunton.

Tutanchamun war in jungen Jahren auf den ägyptischen Thron gelangt. Nach neunjähriger Herrschaft war er im Jahr 1324 vor unserer Zeitrechnung im Alter von 19 Jahren gestorben. Der Öffentlichkeit ist er vor allem durch den überaus reichen und gänzlich unberührten Goldschatz in seinem Grab bekannt. Forscher rätseln seit Jahrzehnten über die genaue Ursache seines frühen Todes.

awö/AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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