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KW 45/2004: Wenn auf jeder elektromagnetischen Frequenz Rauschen existiert und Licht ein Teil des elektromagnetischen Spektrums ist, warum sehen wir dann kein Rauschen? (Norbert Hellmonsödt, Österreich)

Claus Niemeier aus Hamburg ist sich sicher: "Wir sehen 'Lichtrauschen' - es ist weiß. Wenn wir eine Lichtquelle mit weißem Licht haben, hat dieses Licht keine spezifische Frequenz wie etwa Rot oder Blau und es ist auch keine definierte Mischfarbe aus Photonen endlich verschiedener Energiezustände mit einem spezifischen Mischungsverhältnis, sondern schlicht einfach nur hell."

Das Rauschen ist durchaus vorhanden, nur wird es effektiv durch mehrere Effekte gefiltert. Aber erst mal, was ist Rauschen? Wikipedia definiert Rauschen als "Zeitlich veränderliches, leistungsbegrenztes Signal, dessen Eigenschaften mathematisch durch einen Zufallsprozess beschrieben werden können. Rauschen wird entweder phänomenologisch oder durch die Parameter des ihm zu Grunde liegenden Zufallsprozesses klassifiziert." Das Rauschen, das uns da zugrundeliegt, ist das statistische Rauschen von sich verirrenden Photonen in einem Zeitfenster auf eine begrenzte Fläche. Das Zeitfenster sind die ca. 50ms, die in eine einzelne Abbildung des Auges im Gehirn einfliessen (wenn ich mal zugrunde lege, daß wir ca. 20 Bilder pro Sekunde wahrnehmen). Die Fläche entspricht der eines Rezeptors auf der Netzhaut. So tritt ein flächiges und zeitliches Rauschen auf, wobei sich das zeitliche Rauschen eher herausmittelt, aber örtliche jedoch nicht. Aber da der Mensch nicht einfach nur Bilder wahrnimmt, sondern auch gleich filtert, passiert folgendes... Der Mensch legt mehrere Bilder übereinander, die Änderungen mitteln sich aus, da sie vom Gehirn als irrelevant gewertet werden, zudem werden sie dadurch ausgeglichen, daß der Mensch Helligkeiten höher auflöst als Farben, Farbenveränderungen (die beim Rauschen ja auch entstehen) werden vom Gehirn wiederum gefiltert. Und jede Farbe wird zeitlich gemittelt. So entstehen im Gehirn durchaus leicht verrauschte Bilder, aber das wird sofort wieder geradegebogen.

Manfred Jordan, Frankfurt

Vielleciht ein wenig banal und trotzdem falsch. :-) Wir sehen Licht als elektromagnetische Schwingung. Das Rauschen ist quasi im Licht enthalten, wir können es nur nicht rausfiltern.

Serge Mannen

ein statistischer effekt. könnte man einen einzelnen oder nur wenige lichtstrahlen betrachten, würde man ein rauschen erkennen.

ein statistischer effekt. könnte man einen einzelnen oder nur wenige lichtstrahlen betrachten, würde man ein rauschen erkennen.

Johannes Hofmann

Elektromagnetische Wellen bewegen sich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit, somit besteht schon einmal ein Unterschied zu den LichtQUANTEN, die kleinste Energiportionen darstellen. Wellen transportieren Energie, aber Licht selbst ist Energie, vielleicht liegt darin die Begründung.

Dr. Karl Simon, Burscheid

Natürlich sehen wir Rauschen. Jede weiße Lichtquelle rauscht einen Salat aller möglicher Wellenlängen, die sich überlagern, so dass man keine reine Schwingung als Farbe einer definierten Wellenlänge entsprechend einem reinen Ton sehen kann.

Julius Deutsch, Berlin

Weil wir eben nur den Teil des elektromagnetischen Spektrums sehen, der dem Wellenlängenbereich des Lichts entspricht. Wir hören ja auch keine Ortungssignale der Fledermäuse, auch wenn diese akustischer Art sind. Weil wir keinen Ultraschall hören können.

jerry, celle

audio und visuelle darstellung, die in der bandbreite geringer ist als die wahrnehmungsbandbreite des betrachters/hörers, übermittelt an den grenzfrequenzen entsprechend ein "rauschen". das kann je nach übertragungsverfahren weiter beeinträchtigt werden. viele der rausch informationen werden aber von bestehenden material verdeckt (verdeckungseffekt) in natura analog betrachtet (also keine audio-visuelle reproduktion) ist rauschen nicht wahrnehmbar und daher zu vernachlässigen. auf der akustischen ebene würde es wahrscheinlich sogar von der eigenresonanz der erddrehung (infraschall) verdeckt werden.

Andy, Stuttgart

wahrscheinlich, weil das elektromagnetische Rauschen außerhalb des vom Auge wahrnehmbaren Bereiches der Wellenlängen liegt. Oder kann irgendjemand die Wellenlänge 'sehen' über die gefunkt wird, Radio oder Fernsehen ausgestrahlt wird, die infrarotes oder ultraviolettes Licht innehaben oder die ein Lautsprecher von sich gibt, wenn er in Betrieb ist?!

Barbara Bonn

.....weil Augen taub sind...... .

Claus Niemeier, Hamburg

Wir sehen "Lichtrauschen" - es ist weiß. Wenn wir eine Lichtquelle mit weißem Licht haben, hat dieses Licht keine spezifische Frequenz wie etwa Rot oder Blau und es ist auch keine definierte Mischfarbe aus Photonen endlich verschiedener Energiezustände mit einem spezifischen Mischungsverhältnis, sondern schlicht einfach nur hell.

Rauschi Rauschebart, windingen

Dann ist die Antenne defekt!

kessler Gerd 35410 Hungen 6 Hopfengärten 10

das frequenzspecktrum für "Lichtwellen"(Optoelektronik, Lichtwellenleiter) liegt im Frequenzspecktrum sehr viel höher als die Frequenzen elektromagnetischer Ausbreitung.Der Rauschanteil ist f.d. Auge n.Wahrnehmbar obwohl er "da " ist Der Rauschanteil bei Elektromagnetischer Ausbreitung wird durch Rauschunterdrückung ( NOISEFILTER ) und/oder Digitalisierung (elektonisch) unterdrückt.

Professor Hastig aus Mumpitz

Aber genau das sehen wir doch! Nichts anderes ist das Licht. Die "Gegenstände" absorbieren/reflektieren/brechen Teile davon.

Carl Richter, Lafayette, Louisiana

Eleketomagnetische Wellen mit Wellenlaengen zwischen 0.4 und 0.7 micrometer nehmen wir als Licht wahr. Unsere Sensoren, die Augen, sind nicht fuer den Empfang kleinerer (z.B., ultraviolet) oder groesserer (z.B., infrarot, Roentgenstrahlen, oder Radio) Wellenlaengen geeignet. Rauschen ist ein Signal mit zufaelligem Amplitudenverlauf, jedoch in Wellenlaengen, die zu gross sind um von unserem Auge als Licht wahrgenommen zu werden. Daher sehen wir, gluecklicherweise, kein elektromagnetisches Rauschen.

Peter Pillath

Normales Licht (Sonne, Glühlampe) ist ein Gemisch aus sehr vielen Frequenzen (Farben), ist also schon ein Rauschen. Das einzige Licht das nicht rauscht ist der Laser-Strahl. Weil er nur eine einzige Frequenz enthält. Ein solches monochromes Licht gibt es in der Natur nicht. Kann man nur technisch herstellen.

Sid Altertheim

Da wir Menschen nur in einem sehr begrenztem Frequenz-Spektrum sehen können. Dies zeigt sich z.B bei Infrarot. Gruß Sid

V.Brand Schriesheim

Man sieht rauschen, es ist die Farbe weiss.

weishauptchen, münchen

in unserem alltaeglichen bewusstseinszustand sind wir sehr darauf fixiert zu sehen was wir wollen/erwarten. wir nehmen deshalb nur einen bruchteil der uns vorliegenden informationen wahr. da rauschen (neben anderen dingen) bei der fixierung unseres weltbildes nicht sonderlich dienlich ist blenden wir es aus, um uns nicht noch mehr zu verwirren als wir es eh schon sind. eine wirkungsvolle alternative hierzu bietet der sogenannte rauschzustand durch einnahme geeigneter substanzen (alkohol, drogen, etc.), in dem man ja bekanntlich so einiges sieht ;)

Lukas, Schongau

Hallo, ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube das hat was damit zu tun, das das Licht sich nicht einfach in die "Wellen-Schublade" einordnen lässt. Es ist nicht klar definiert, ob Licht eine Materie hat (Masse) oder ob es sich bei Licht um Strahlung (Energie) handelt. So viel schon mal für den anfang...

Heinz Besserwisser, Klugstadt

Wenn auf jeder elektromagnetischen Frequenz Rauschen existiert und Licht ein Teil des elektromagnetischen Spektrums ist, warum sehen wir dann kein Rauschen. Die Frage ist interessant, aber vergisst den wichtigsten Aspekt, warum ist die Banane krumm ?

Karl Neumann, Sindelfingen

Die "Wahrnehmung" eines Menschen oder einer Maschine beruht auf der Umsetzung von "etwas Wahrzunahmenden" mittels eines Sensors in eine entsprechende Information (Empfindung, Gedanke, Daten). Um etwas an einem Sensor wahrzunehmen, muss dieser die "Wahrnehmung" in ausreichender "Auflösung" wahrnehmen. Das Auge erfasst ca. 25 Einzelbilder in der Sekunde (z.B. ein Film wirkt flüssig, wenn Einzelbilder mit mehr als 25 Bildern/s nacheinander gezeigt werden). Eine "Interferenz" ist nun eine Verzerrung eines el. magnetischen Signals. Diese Verzerrung hat i.d.R. eine höhere "Frequenz" als die durch sie gestörte "Grundfrequenz" / Trägersignal - z.B. "Oberwellen" bei Tonsignalen. Da das Auge schon bei 25 Bildern/s seine "unterscheidbarkeit" el. magn. Änderungen (von Einzelzuständen) erreicht hat, ist die Trägheit des Sensors "Auge" so gross, dass Interferenzen im normalen Lichtspektrum (nm-Wellenlängenbereich) durch die Trägheit quasi über den Erfassungszeitraum ein! es Einzelbildes weg-ge-mittelt werden.

Martin Zschaber, Erding

"Rauschen" (TV oder Radio) bedeutet, dass eine festeingestellte Frequenz nur unvollständig mit den erforderlichen Informationen ("Wellen")versorgt wird. Das Auge sieht aber nicht "festeingestellt", sondern "Breitband". Selbst in den Grenzbereichen zu UV oder Infrarot ist unsere Wahrnehmung daher rauschfrei und dabei sehr variabel.

Wolfgang Neumann, Bad Feilnbach

Wir sehen hauptsächlich mit dem Hirn, weniger mit den Augen. Diese sind nur die Sensoren für elektromagnetische Wellen in einem bestimmten Frequenzbereich. Die Stäbchen und Zäpfchen im Auge haben eine bestimmte Empfindlichkeit. 1.) Elektromagnetische Wellen zu geringer Intensität (Amplitude) erzeugen keinen Reiz im Sehnerv. 2.) Das Gehirn filtert außerdem die meisten der vom Sehnerv gelieferten Informationen als (subjektiv) unwichtig aus. Eventuell vorhandenes Rauschen wird also entweder (1) vom Auge nicht erkannt oder (2) vom Gehirn ausgeblendet. Punkt (1) gilt grundsätzlich auch für Messungen/Darstellungen mit chemischen oder elektronischen Sensoren. Beispiele sind die Emulsion auf Ihrem Farbfilm oder der lichtempfindliche Chip Ihrer Digitalkamera.

Johannes, Darmstadt

In der Tat existiert beim Licht so eine Art Rauschen. Ich vermute allerdings, daß es so schwach ist, daß es nicht wahrgenommen wird. Zum Vergleich: in einem für unser Auge stockfinsterem Raum kann man über einen Restlichtverstärker einer Nachtsichtkamera Umrisse erkennen. Lichtwellen sind zweifellos da, können von uns aber nicht wargenommen werden.

André Merten, Heidelberg

Rauchen liegt tatsächlich auch auf dem "Lichtsignal" das die Sehzellen unserer Netzhaut empfangen. Es kommt aber, wie auch in der Technik, auf das Signal-zu-Rausch-Verhältnis an. Und dies ist selbst bei schlechten Lichtverhältnissen so gut, dass das Rauschen nicht ins Gewicht fällt. Steigt die Lichtintensität, so steigt zwar auch das Rauschen aber immer nur mit der Wurzel aus der Intensität. Deshalb öffnet sich bei Dunkelheit die Pupille so weit wie möglich um trotzdem noch genügt Licht einzusammeln. Außerdem wird das Bild von der Netzhaut anschließend noch vom Gehirn "gefiltert".

Nils, Hannover

Wir sehen das optische Rauschen, bis jetzt war allerdings kein Mensch in der Lage es nicht zu sehen, deshalb wird es nicht als "Bildstörung" wahrgenommen.

matze k. aus b. und aus f. auch

. . . . ich schätz mal, weil wir nich so schnell gucken können. . . .

V. Spiro, Eckental

Wir können das Licht des Rauschens genauso wenig sehen, wie wir das Rauschen der Blätter auf den Bäumen in einem vorbeirauschendem Auto hören können. Das Rauschen ist zu schwach für die durch Lautstärke betäubten Ohren, zu schwach für die lichtverwöhnten Augen.

Christian Schmadalla, Darmstadt

So wie man während einer normal lauten Musikpassage vom analogen Tonband dessen Rauschen nicht wahrnehmen kann, nimmt man das optische Rauschen in normal beleuchteten Umgebungen nicht wahr, weil es von einem starken Signal - dem Licht - überlagert ist. Man braucht eine leise Passage oder Stille, um das Tonbandrauschen zu hören, und man braucht Dunkelheit, um das optische Rauschen sehen zu können. Am besten geht es wohl mit einem Nachtsichtgerät, das bloße Auge ist dazu wahrscheinlich nicht empfindlich genug.

Rudolf Rippler, Wilhelmsfeld

Das Auge ist zu träge

Michael Willner, Flensburg

Ich vermute, weil der Anteil des Rauschens im Licht erstens derartig klein ist, das er mit bloßem Auge nicht wahrgenommen werden kann, und zum Zweiten kommt hinzu, daß Rauschen ein Frequenzgemisch mit unendlicher Bandbreite ist und die Bandbreite des sichtbaren Lichts so schmal ist, das ein in diesem Sinne sichtbares Rauschen nicht natürlich vorkommt. Ist natürlich nur eine Theorie...

Aetius, Bielefeld

Das Auge ist nicht empfindlich genug um die Amplitudenverzerrung des "Rauschens" wahrzunehmen.

Peter Christian Nowak, 67059 Ludwigshafen Margarethenstr. 3

Weil dieses Rauschen in einem Frequenzbereich des Lichts liegt, der für uns nicht mehr wahrnehmbar ist

bub, irgendwo

Weil das Hirn einen supertollen Rauschfilter gleich mit eingebaut hat. grüße bub

mucku, karlsruhe

weil

U.Wiegers, Flensburger Strasse 15, 24837 Schleswig

Die Frequenz des Rauschens entspricht nicht der Frequenz des Photosensiblen Frequenzbereich des Auges.

Heinz Gräbe str. Principala 529, 557160 Mosna / Romania

Weil elektromagnetische Wellen nicht sichtbar sind.

Andreas Paulin, Obersulm

Ich schätze mal, dass die Auslöseschwelle der Nervenrezeptoren in der Retina deutlich über dem Pegel des elektromagnetischen Rauschens im sichtbaren Spektralbereich liegt. Grüßle A. Paulin

Boris Koslowski

Wir sehen es doch! Wir nennen es nur "Grau".

Michael Eisenhardt, Bremen

1. Wir sehen nicht alle Frequenzen, sondern nur solche zwischen etwa 375 und 750 THz, also Wellenlängen zwischen 800nm (rotes Ende des sichtbaren Spektrums) und 400nm (violettes Ende des sichtbaren Spektrums). Die Photorezeptoren in unseren Sehzellen benötigen Quanten passender Energie, deren Auftreffen einen chemischen Prozess auslöst, der dem Gehirn die Information "Lichtimpuls eingetroffen" übermittelt. Dabei hat rotes Licht das geringste Energieniveau per Quantum. Zusammenhang: W = h*f f=Frequenz h = Planck'sches Wirkungsquantum W = Energie. Licht mit längeren Wellen als 800 nm / unter 375 THz sehen wir auch bei sehr großer Intensität nicht, da die Quanten nicht ausreichend energiereich sind, um den photochemischen Prozess auszulösen (siehe auch: Photoeffekt). Sonst würden wir Bügeleisen leuchten sehen und Glühlampen erschienen uns ungleich heller. Wellen kürzer als 400 nm, die mehr als doppelt so energiereich wie die roten Lichts sind, sehen wir vermutlich deswegen nicht, weil der Glaskörper des Auges für solche Wellen "schwarz" sein dürfte. Andernfalls würden die energiereichen Quanten schnell die Photorezeptoren zerstören. 2. Es gibt eine Sehschwelle, d.h. eine Gesamtlichtmenge pro Zeiteinheit ("Lichtstrom"), unterhalb dessen wir keine Lichtwahrnehmung haben. Sehr geringe Lichtmengen wie die von Sternen sehr kleiner Größe können wir deswegen nicht sehen. Sie werden sichtbar gemacht, indem Photoplatten oder elektronische Sensoren (CCDs) längere Zeit dem Licht ausgesetzt werden, die wenigen eintreffenden Quanten also sammeln. Dass Rauschen auf allen Frequenzen existiert (kosmische Hintergrundstrahlung) heißt damit noch lange nicht, dass wir diese auch sehen können: zu schwach, zu niedrige Frequenzen. Die Farbtemperatur der kosmischen Hintergrundstrahlung liegt bei 4 Kelvin. Was wir sehen (Kunstlicht), liegt leicht bei 2000 Kelvin - das bedeutet kurzwellige Strahlung, entsprechend hohe Intensität. Sonnenlicht hat noch wesentlich höhere Farbtemperaturen, ganz abgesehen von der Gesamtenergie der bei uns eintreffenden Strahlung. Das Rauschen, das wir wirklich sehen, sind Pastellfarben. Sie sind eine Mischung eines oft breiten Spektrums verschiedener Wellenlängen und damit verschiedener Farben. Weiß ist der Sonderfall: eine Mischung aller Farben des sichtbaren Spektrums. Die Ursache für dieses Rauschen ist hohe Temperatur, z.B. von flüssigem Stahl oder der Sonne. Deren Wärmeenergie wird als elektromagnetische Strahlung emittiert, bei ausreichend hoher Temperatur auch als sichtbares Licht. Wir sehen also doch Rauschen - nur eben nicht jedes Rauschen.

G. Szabados-Hann, Karlsruhe

Weißes Sonnenlicht ist ein "Lichtrauschen", besteht aus sehr schnell wechseldnen Farbkomponenten verschiedener Wellenlängen. Das menschliche Auge kann die schnellen Änderungen nicht folgen, dadurch sehen wir den integrierten Durchschnittwert als weiße Farbe.

Matthias Reinboth, Ulm

Dieses Rauschen ist ganz einfach zu schwach, als dass wir es selbst sehen könnten. Auch die Resthintergrundstrahlung im nahen Infrarot im Weltall lässt nur mit sehr leistungsstarken Detektoren messen.

Jost Eberbach, Buseck

In Wirklichkeit sehen wir Rauschen, z.B. wenn es neblig ist, oder wenn wir durch eine Milchgas schauen, oder wenn Licht auf unsere geschlossenen Augenlider fällt. Wir nennen es nur nicht Rauschen, weil die visuelle Wahrnehmung über die Erkennung von Objekten und geometrischen Gebilden funktioniert, das optische Rauschen enthält die entsprechenden Informationne eben nicht, so daß wir eher davon sprechen, nichts zu sehen. Beim Hören ist dies anders.

Rauschebart

Ich seh es überall rauschen: im Blätterwald, hinter der geschminkten Maske von George Bush, der uns in den nächsten Jahren den 3. Weltkrieg bescheren wird - und in Deutschland, falls dieses Land nicht endlich aufwacht aus seiner Bierseligkeit!

Friedel Rausch, Kuppenheim

Wenn mein Fernseher an ist, aber kein Programm empfängt, kann man das Rauschen hören und sehen, bis einem dasselbe vergeht.

michael hessberger, weiterstadt

Vermutlich weil unser Auge uns diesen Teil des Spektrums vorenthält. Wir sehen ja auch keine Röntgenstrahlung.