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Nordpolarmeer: Das Eis schmilzt, die Chancen wachsen

Das Abschmelzen der Pole macht sich im Nordpolarmeer deutlich bemerkbar. Die Folgen sind nur schwer abschätzbar, doch glauben Experten an die Entstehung eines achten Weltmeeres - und an neue, ungeahnte Chancen.

In der Arktis schmilzt das Eis - und das zunehmend schneller, wie aktuelle Prognosen zeigen. Doch was das Ende für die Eisbären bedeuten könnte, ist gleichzeitig die Geburt von etwas Neuem: einem Ozean, dem achten Weltmeer. 18 Millionen Quadratkilometer, fünfmal so groß wie das Mittelmeer und 50-mal so groß wie Deutschland ist die Wasserfläche des Nordpolarmeers; ein großer Teil lag bislang unter einem meterdicken Eispanzer in einer Art Kälteschlaf. In spätestens 20 bis 30 Jahren wird sie laut Prognosen zumindest im Sommer eisfrei sein. Eine vollkommen veränderte Situation, die für den Menschen neue Chancen, aber auch neue Herausforderungen bereit hält.

Als erstes profitieren werde wohl die Schifffahrt vom neuen Ozean, berichtet das Magazin "Bild der Wissenschaft". Besonders aussichtsreich: Eine intensivere Nutzung der Nordostpassage, die von Nordeuropa an der Küste Sibiriens entlang nach Ostasien führt. Momentan ist sie lediglich an 20 bis 30 Tagen pro Jahr ohne die Hilfe von Eisbrechern schiffbar, den Rest der Zeit verteuert der Einsatz der Brecher jeden Transport immens. Doch der Rückzug des Eises wirkt sich bereits aus: Im Sommer 2005 konnten die Schiffe immerhin 45 Tage lang aus eigener Kraft durch die Passage, und in Zukunft werden es wohl um die 100 Tage sein.

Entfernung schrumpft deutlich

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. "Während ein Schiff für die Strecke von Hamburg nach Yokohama heute durch den Suezkanal 11.000 Seemeilen - das sind etwa 20.000 Kilometer - zurücklegen muss, schrumpft die Entfernung beim Weg über den Arktischen Ozean auf etwa 7000 Seemeilen. Die Fahrtzeit würde dadurch von bislang 28 auf etwa 18 Tage verkürzt", erklärt der Arktis-Experte Joachim Schwarz, ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Maritime Technik und früherer Leiter des Forschungsbereichs Eistechnik an der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt.

Transportiert werden sollen auf dem nördlichen Seeweg vor allem Bodenschätze, etwa Nickel, Kupfer, Gold und Diamanten aus den reichen Vorkommen in Sibirien. Sie lassen sich künftig per Schiff nach Europa oder - über die ebenfalls zunehmend eisfreie Nordwestpassage - weiter nach Nordamerika bringen. Schätzungen zufolge könnte die Menge an Gütern, die durch die Nordostpassage befördert werden, von derzeit 1,8 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2020 auf 50 Millionen Tonnen anwachsen.

Ölindustrie könnte profitieren

Einen großen Anteil daran werden wohl Erdöl und Erdgas haben, denn das schmelzende Eis erleichtert den Zugang zu den Lagerstätten unter dem Arktischen Ozean. Insgesamt, so glauben Experten, liegt etwa ein Viertel der bekannten Weltvorräte unter dem Eis des Nordpolarmeers. Auch der Fischfang wird profitieren: Der Arktische Ozean mit seinen bisher praktisch unerschlossenen Fischgründen gehört zu den fischreichsten Gewässern der Erde. Immer noch gibt es dort große Schwärme von Kabeljau, Heilbutt und Seelachs.

Diese neuen Möglichkeiten könnten auch den kargen Landstrichen an den Küsten des neuen Ozeans zu einer wirtschaftlichen Blüte verhelfen - vorausgesetzt, sie investieren. Denn um die Potenziale nutzen zu können, müssen Infrastruktur und Logistik erweitert und neu aufgebaut werden, zum Teil sogar mithilfe von Technologien, die noch gar nicht existieren.

Fahrrinnen ändern ständig Verlauf

Ein Problem ist beispielsweise, dass das verbliebene Eis immer dünner wird und dadurch leicht in viele dünne Schollen zerbricht. Diese werden von Wind und Wellen zu großen Barrieren aufgetürmt. "Dazwischen bilden sich Fahrrinnen, die jedoch durch Meeresströmungen und Winde ständig ihren Verlauf ändern", sagt Schwarz.

Um den Schiffen trotzdem eine sichere Route zu ermöglichen, entwickeln deutsche und russische Wissenschaftler ein ganz neues Leitsystem: Satellitenmessungen werden mit den technischen Daten der Schiffe, mit Strömungs-, Eisgangs-, Wind- und Wetterwerten verrechnet und sofort an die Schiffe übermittelt, so dass diese immer den optimalen Kurs wählen können.

Tanker mit Eisbrecherqualitäten

Auch die Schiffstechnik ist gefordert, denn die neuen Tanker und Containerschiffe müssen im Notfall ohne Eisbrecher auskommen können. Momentan hat dabei eine finnische Werft die Nase vorn: Sie hat bereits zwei Tanker gebaut, die den veränderten Ansprüchen genügen.

Doch damit nicht genug: Auch Verarbeitungs-, Förder- und Lagerungstechniken für Öl und Gas müssen an die neuen Verhältnisse angepasst oder neu entwickelt werden. So ist Schwarz beispielsweise sicher: "Förderplattformen an der Oberfläche des Meeres wird es in der Arktis nur noch vereinzelt geben". Stattdessen werden es wohl hauptsächlich Anlagen auf dem Meeresgrund sein, die die Förderung der Bodenschätze übernehmen.

Folgen sind unkalkulierbar

Trotz aller Euphorie sollte man jedoch nicht vergessen, dass die Folgen, die das Abschmelzen des Arktis-Eises haben wird, bislang unkalkulierbar sind. Das Auftauen der Permafrostböden beispielsweise wird für die Infrastruktur in den betroffenen Gebieten große Probleme mit sich bringen. Zusätzlich muss nach Ansicht von Experten mit weitreichenden, wenn nicht sogar globalen Auswirkungen gerechnet werden.

So wird das Schmelzwasser von Gletschern - etwa auf Grönland und Spitzbergen - wohl nicht nur die Höhe des Meeresspiegels beeinflussen, sondern auch die Meeresströmungen verändern, da sich das Verhältnis von Süß- und Salzwasser verschiebt. Auch wird sich die Arktis wahrscheinlich immer schneller erwärmen, wenn das stark reflektierende Eis fehlt und das deutlich dunklere Wasser des Meeres dann mehr Sonnenenergie absorbiert.

Ralf Butscher/DDP / DDP
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Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg