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Wetter: Nächste Woche kommt der Frühling

Die gute Nachricht: Der Frühling kommt doch noch, für kommende Woche hat der Deutsche Wetterdienst Temperaturen von 13 bis 18 Grad angekündigt. Die schlechte Nachricht: Das Wochenende bleibt erstmal grau und regnerisch.

Von Kamila Meissner

Nächste Woche soll die Sonne wieder scheinen. Wie das Wetter zu Ostern wird, können Meteorologen allerdings noch nicht sicher sagen

Nächste Woche soll die Sonne wieder scheinen. Wie das Wetter zu Ostern wird, können Meteorologen allerdings noch nicht sicher sagen

Eigentlich hat das Tiefdruckgebiet Jens lange genug unsere Geduld strapaziert. Doch: "Am Wochenende wird uns noch Tapferkeit abverlangt", sagt Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Maximal 13 Grad Celsius würden am Wochenende erreicht, auch Regen sei nicht auszuschließen. Ausnahme: Der Südosten Bayerns bekommt schon am Samstag einen Vorgeschmack auf den Frühling. "Temperaturen zwischen 14 und 18 Grad werden dort erreicht", sagt der DWD-Experte. Am Sonntag ist der Zauber dann allerdings auch schon wieder vorbei. Regen und Schnee kehren laut Hoffmann auch in die südlichen Regionen Deutschlands zurück.

Zum Wochenanfang soll es deutschlandweit besser werden. Dann kann sich Meteorologen zufolge vor allem der Norden Deutschland freuen. "Ein Hochdruckgebiet bewegt sich von den Azoren über Mitteleuropa bis zur Ukraine, was uns Mitte der Woche steigende Temperaturen beschert." Bis zu 20 Grad seien dann sogar drin. "Wo genau es am sonnigsten wird, ist allerdings noch nicht vorherzusagen", sagt Hoffmann. Ab jetzt bleiben die Temperaturen im zweistelligen Bereich", versichert Tim Krause vom Wetterdienst "donnerwetter.de". Und trocken bleibe es auch.

"Das Schmuddelwetter nervt", findet auch die Medizin-Meteorologin Angelika Grätz vom DWD. Viele könnten schlecht schlafen, seien gereizt, würden sich schlapp und müde fühlen. Das sei allerdings ganz normal, denn der ständige Wechsel zwischen Warm- und Kaltfronten stresse den Organismus, der sich ständig neu einstellen müsse. Auch wenn das Wetter zumindest bis zum Wochenende nicht gerade zum Spazieren einlädt, empfiehlt die Medizin-Meteorologin trotzdem, an die frische Luft zu gehen. "Die Anpassungsvorgänge an das Wetter wie Schwitzen und Frieren müssen auch trainiert werden."

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.