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WOCHE 09/2002: Warum ist Gähnen ansteckend? (Bettina Tran, Wiesloch)

Gähnen überträgt tödliche Viren, die aber nur mit Luft verdünnt empfangen werden. Die Virenlast tötet also den Empfänger nicht, sondern schwächt ihn nur, so daß er müde wird und auch gähnen muß.¶Hans Olo, Vega

Durch die Statistik bewiesen, gibt es mehr Frauen als Männer auf der Welt. Das bedeutet, das auf eine Frau 0,x Männer und auf einen Mann 1,x Frauen kommen. Und welche Frau möchte nicht mindestens einen ganzen Mann für sich.

Katja Knolle, 65597 Huenfelden

Gähnen überträgt tödliche Viren, die aber nur mit Luft verdünnt empfangen werden. Die Virenlast tötet also den Empfänger nicht, sondern schwächt ihn nur, so daß er müde wird und auch gähnen muß.

Hans Olo, Vega

Gähnen ist ein Reflex, ausgelöst durch Sauerstoffmangel. Ist in einem Raum schlechte Luft, wird der Reflex bei den Anwesenden mehr oder weniger zum gleichen Zeitpunkt ausgelöst. Das hat nichts mit Ansteckung zu tun.

Andreas , Saarbrücken

Die konexitente Verbindung des Thalamus zum Stammhirn zeigt die äußeren Erscheinungen zum Gähnen.

Dr. Prof. Rolf Bretermann, Duisburg

Mit dem Gähnen beginnt der schwächste Teil eines Rudels (z.B. Affen) - meist die Jungtiere. Durch den »Ansteckungseffekt« des Gähnens wird so dieses Signal zum Rudelanführer getragen, der seinerseits dann mit den Vorbereitungen zum Nachtlagerbau beginnt. Es soll aber auch in umgekehrter Reihenfolge funktionieren, dass der Rudelführer so an alle das Signal zum Bau der Schlafplätze erteilt. Richtig funktionieren soll das »Anstecken« aber nur unter Mitgliedern einer Sippe/Rudel. Und warum werden wir Menschen mit dem Gähnen angesteckt ? - Nun, soweit sind wir vom Affen nun doch nicht entfernt, als dass sich gewisse Instinkte nicht bis in die heutige Menschheitsform herüber gerettet hätten... (Ähnlich soll es übrigens mit dem Wasserlassen funktionieren. Das Rauschen und Plätschern steckt ja bekanntlich auch an ... )

Dieter Krost, Strausberg

Stimmt ja gar nicht. Ich verweigere die Antwort. Nächste Frage!

Jo Leinen, Saarlouis

ja ja, da wird immer so schön von Männer=Jäger, Frauen=Sammler(-innen!) geschrieben... Leute, das heißt doch aber folgendes: Frauen sind Sammlerinnen, und genau deshalb sind sie auch zutiefst polygam. Affairenmäßig stehen sie den Jungs jedenfalls nicht nach, und von den zusätzlichen Phantasien reden wir mal lieber nicht(es sind ja auch Männer hier ;-)) Frauen reißen sich halt zusammen, damit das nicht so auffällt. Eifersüchtiger sind sie im Prinzip auch nicht, aber auch da haben sie eben mehr Phantasie. Nicht wahr?

Mona Lisa, Basel

Gähnen ist ein altes Gruppenverhalten, bei Mensch und Tier: dient z.B. der gemeinsamen, gleichzeitigen Nachtruhe / dient zur Vitalisierung (Durchblutung,Sauerstoffzufuhr,gesteigerte Hirnaktivität) und Reinigung der Augenlinse (durch Tränenflüssigkeit)z.B. in einer Jagdgemeinschaft.

Ute Acht, Schlafhausen

damit innerhalb einer Stammesgemeinschaft ein gemeinsames Müdigkeitsgefühl erzeugt werden konnte, um auch »hyperaktive Nchtschwärmer« zur Ruhe zu bringen

Dirk R., Frankfurt

Beamte schlafen sogar ohne Umweg über das Gähnen ein. Schlaf ist aber nicht ansteckend. Möglicherweise hab ich den falschen Beruf, denn ich komme nicht über das Stadium des Gähnens hinaus.

Klaus Gottschlich, 58453 Witten

weil sie ihre macht dem volk dadurch mitteilen wollen, daß sie lange-

weile vortäuschen und gleichzeitig ihre zähne = kampfbereitschaft

zeigen

folkmar immel, westerstede

Dies ist ein Reflex aus unserer Zeit als Höhlenmenschen.Der Stammesführer forderte mit dem Gähnen die anderen zum Schlaf auf.Diese quittierten seine Geste und legten sich schlafen.

Michael Galbin, Zweibrücken

Damit im Affenrudel immer alle gleichzeitig müde werden und schlafen gehen wollen.

Andreas Krier, Mannheim

weil gemeinsam gähnen lust auf gemeinsam 'schlafen' macht!

Kuschel Paule, Bett

Weil es schöner aussieht wenn gleich zwei Menschen gleichzeitig den Mund aufreissen...

Tina M., Lübeck

Alles andere wäre ungerecht! Stellt euch mal vor, der Beamte, der dauernd am Schreibtisch pennt, bekommt den gleichen Sold wie der andere, der sich einen abschuftet. Deshalb hat die Evolution das ansteckende Gähnen hervorgebracht. So dösen alle gleichzeitig und es herrscht wieder Gerechtigkeit!

Schwing! ,

Relikt aus dem Tierreich.

Rudelverhalten

Ina Smith, Detmold

Da man es sieht wie jemand gähnt, erinnert man sich auch automatisch an diesen Körperreflex, gäääähnnn und ahmt ihn natürlich nach.Gute Nacht. Möge die Macht mit Euch sein!

jedimaster mögediemachtmitdirsein, todestern

Weil das Gehirn im unbewussten denkt, dass es auch Sauerstoffmangel hat, daher gähnen wir. Die Ursache ist weitergehend unbekannt. Gähnen ist eine reflektorische Leistung von Muskelgruppen des Zwerchfells, ausgelöst durch Sauerstoffmangel oder Blutleere des Gehirns sowie Ermüdung des Nervensystems.

Sebastian Neumann, Sondershausen

Weil das Gehirn im unbewussten denkt, dass es auch Sauerstoffmangel hat, daher gehnen wir unbewusst.

Sebastian Neumann, Sondershausen

Gähnen als ausgleich für sauerstoffmangel oder als zeichen für übermüdung oder hunger! Ansteckend durch den »Futterneideffect«. Es könnte ja plötzlich nicht mehr genügend »Energie« für alle da sein.

nina seeger, oberhausen

Gähnen ist das Verlangen des Körpers nach mehr Sauerstoff. Wenn ich jemanden sehe, oder besser: Wenn mein Gehirn jemanden gähnen sieht, dann wird »ihm« klar, dass es auch mal wieder Zeit für ein wenig Sauerstoff ist.

Vielleicht ist es aber auch einfach nur Gruppenzwang.

Tim Speicher, Marburg

Hammelherdeneffekt!

Günter Schenk, Kamen

Das Gähnen dient als soziale Geste, es stammt noch aus der Zeit, zu der es vorteilhaft war, einen gemeinsamen Tagesrhytmus zu haben.

Till G., Braunschweig

Gähnen entsteht durch Sauerstoffmangel. Durch das weite Maulaufreissen wird der Umgebung soviel Sauerstoff entzogen, dass bei den unbeteiligt umstehenden unwillkürlich ebenfalls ein Sauerstoffmangel eintritt.

Hansi Rau, Wiesloch

Gähnen ist ansteckend, weil über Jahrtausende die Familien gleichzeitig schlafen gegangen sind, ob nun am offenen Feuer oder in einer Hütte. Wenn dann alle gegähnt haben und müde geworden sind, konnte man das Licht löschen oder aufhören das Feuer nachzulegen.

Torsten M., Berlin

Dieses Verhalten stammt noch aus der Urzeit. Früher waren Menschen sicherer, wenn sie in einer Gruppe unterwegs waren. Damit sie sich also nicht trennten wegen unterschiedlicher Gewohnheiten, hat die Natur den Schlüsselreiz erfunden. Wenn ein Mensch einen anderen gähnen sieht, muss er unwillkürlich auch gähnen. Das hatte dann früher zur Folge, dass alle dann zur gleichen Zeit schliefen und so immer die gleichen Dinge zur gleichen Zeit taten, wie eine richtige Gruppe eben. Gähnen ist übrigens auch nur ein Schlüsselreiz, es gibt noch mehr.

Anita Günther, Groß Thondorf

Reflexbedingt, weil Gähnen Sauerstoffmangel kompensieren soll. Personen die dieses in näherer Umgebung beobachten, werden unbewusst auch zum Gähnen animiert, weil ihr Körper in gleicher Umgebung ebenfalls unter Sauerstoffmangel zu leiden droht.

Jürgen Hemmersbach, Nienburg

Gähnen ist eine Drohgebärde. Also ein Relikt aus der Vorzeit.

Dabei wird das Gebiß gezeigt und dem Gegenüber oder Gegner soll damit Angst gemacht werden.

Heike Bergner, 08265 Erlbach

Weil dann die Info an¿s Gehirn geht, dass der Andere gähnt weil zu wenig Sauerstoff vorhanden ist und es vielleicht besser wäre auch gleich mal zu gähnen, sozusagen zur Vorbeugung

Annett Schönlebe, Osterhofen

Das ist der Herdentrieb, alles muss nachgemacht werden.

Arninger M., Kempten

Damit man den Sex auf nächsten Monat verschieben kann.

Mel Bourne, Heidelberg

Eigentlich wollte ich gerade wissenschaftlich begründen, warum Gähnen nicht ansteckend ist. Da erblickte ich den gähnenden Pavian auf der stern-Seite und mußte gähnen. Warum auch immer - wegen Langeweile war es eigentlich nicht! Bin völlig ratlos (gähn!)

Hans Niebergall, Frankfurt