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Rattenähnliche Lebewesen: Student entdeckt 145 Millionen Jahre alte Zähne von Vorfahren des Menschen

Sie lebten vor 145 Millionen Jahren und ernährten sich wohl von Pflanzen und Insekten: In England haben Wissenschaftler Zähne von rattenähnlichen Lebewesen entdeckt. Es könnte sich um die wohl frühesten Vorfahren des Menschen handeln.

Klein, irgendwas zwischen Ratte und Maus und nachaktiv: So könnten die frühesten bekannten Säugetier-Vorfahren der Menschen ausgesehen haben

Klein, irgendwas zwischen Ratte und Maus und nachaktiv: So könnten die frühesten bekannten Säugetier-Vorfahren der Menschen ausgesehen haben

Wissenschaftler haben in Großbritannien nach eigenen Angaben Fossilien der wohl frühesten bekannten Säugetier-Vorfahren der Menschheit entdeckt. Sie fanden Zähnchen von zwei kleinen rattenähnlichen in der Grafschaft Dorset im Südwesten Englands. Die Tiere lebten vor 145 Millionen Jahren im Zeitalter der Dinosaurier, wie die Forscher der Universität Portsmouth mitteilten.

Den Fund in den Klippen an der Küste machte ein Student der Hochschule. Für die Wissenschaftler steht nach Untersuchungen fest: Die beiden Zähne gehören zu den ältesten , "die zu jener Säugetier-Linie gehören, aus denen sich unsere eigene Spezies entwickelte". Die Tiere seien behaart und wohl nachtaktiv gewesen.

Die Zähne der rattenähnlichen Spezies - aufgenommen mit einem Elektronen-Mikroskop

Die Zähne der rattenähnlichen Spezies - aufgenommen mit einem Elektronen-Mikroskop


Ihn habe am meisten überrascht, dass "ein Student, ein Anfänger, in der Lage ist, eine bemerkenswerte Entdeckung in der Paläontologie zu machen", sagte Professor Dave Martill von der Hochschule. Eines der Tiere fraß wahrscheinlich Insekten, das andere wohl auch .

Eines der Exemplare benannten die Forscher nach Charlie Newmann, dem Vermieter eines Pubs in der Nähe der Fundstelle. Es heißt jetzt Durlstotherium newmani. Das andere wurde nach Paul Ensom, einem Paläontologen aus der Region, benannt: Dulstodon ensomi.

Die Wissenschaftler veröffentlichen ihre Studie im Fachjournal "Acta Palaeontologica Polonica".


ikr/DPA

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