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Stiftung Warentest - Drucker-Scanner-Kombis: Gute ab 126 Euro

Drucken, Scannen und Kopieren mit Laser oder Tinte.

Texte und Fotos ausdrucken, in den Computer einlesen oder ohne PC direkt kopieren: Multifunktionsdrucker sind bei Heimanwendern deutlich beliebter als reine Drucker. Die Stiftung Warentest hat 15 aktuelle Kombidrucker geprüft, zwölf mit Tintenstrahl- und drei mit Farblasertechnik. Die Preise der geprüften Tintenstrahler liegen zwischen 85 und 195 Euro, die Farblasergeräte schlagen mit 291 bis 605 Euro zu Buche. Im Test zeigt sich: Bei den Tintendruckern liegen tendenziell die teureren Geräte vorn. Der günstigste Gute, der Epson Stylus Office BX525WD, kostet immerhin 126 Euro. Der teuerste Laserdrucker von Oki kann dagegen trotz guter Druck- und sehr guter Scan-Ergebnisse nicht recht überzeugen. Er ist einfach zu kompliziert zu bedienen.

Größte Stärke der Tintenstrahltechnik ist der Fotodruck. Der Testsieger Canon Pixma MG6150 und der Epson Stylus Photo PX720WD drucken Fotos in sehr guter, fast alle anderen Tintenstrahler in guter Qualität. Die Laser überzeugen hier weniger: Ihre Stärke liegt im schnellen und gestochen scharfen Textdruck. Große Unterschiede gibt es bei der Qualität der Kopien, besonders in Farbe. Während die beiden Epson-Geräte Fotos sogar sehr gut kopieren, fallen Farbkopien bei etlichen anderen enttäuschend aus. Das gilt selbst für solche, die Farbseiten in guter Qualität drucken und scannen können. Hier klappt es besser, wenn man Kopiervorlagen zunächst in den Rechner scannt und sie dann von dort druckt. Doch das ist aufwendiger als das direkte Kopieren.

Enorme Differenzen bei Tinten- und Tonerkosten

Erhebliche Unterschiede gibt es auch bei den Kosten für Tinte beziehungsweise Toner. Die teuersten Text- und Farbdrucke liefert ein Dell-Gerät mit 11 beziehungsweise 16 Cent pro Seite. Die teuersten Fotodrucke stammen vom billigeren der beiden geprüften HP-Modelle: Ein A4-Foto braucht Tinte im Wert von 3,60 Euro. Die günstigsten Fotodrucke liefert mit 50 Cent Tintenkosten der Kodak ESP 7250 für 170 Euro.

Am besten zu handhaben ist der Canon Pixma MG6150 für 188 Euro. Die schlechteste Handhabung hat dagegen ausgerechnet der teuerste im Test: Beim Oki MC351dn ist besonders das Scannen unnötig kompliziert. Während der Scan-Vorgang bei allen anderen mehr oder weniger komfortabel vom Rechner aus gesteuert wird, muss der Nutzer beim Oki sich jedes mal durch ein unübersichtliches Bedienmenü am Kombidrucker klicken, um Scaneinstellungen vorzunehmen und das Ergebnis an den Rechner zu schicken. Außerdem fliegt beim Austausch der Tonerkartuschen der Tonerstaub im Gerät herum.

Apps für Multifunktionsdrucker

Zwölf der geprüften Multifunktionsdrucker lassen sich per Lan-Kabel oder WLan-Funk in ein Netzwerk integrieren. Das ist vor allem dann praktisch, wenn mehrere Rechner darauf zugreifen sollen. Zwei Geräte von HP und von Lexmark können sich darüber hinaus per WLan über den heimischen Internetzugang direkt mit dem weltweiten Datennetz verbinden. Mit entsprechenden Apps können sie so zum Beispiel Druckvorlagen direkt aus dem Internet herunterladen. HP nutzt die Internetfähigkeit zudem für einen neuen Dienst namens "ePrint". Damit lassen sich Druckaufträge weltweit per E-Mail direkt an den Drucker senden.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 04/2011 der Zeitschrift "test".

Stiftung Warentest
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?