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Stiftung Warentest prüft Druckerpatronen: So sparen Sie beim Drucken bares Geld

Wenig Tinte, hoher Preis: Originale Druckerpatronen sind eine teure Sache. Doch sind die Billig-Imitate wirklich schlechter? Stiftung Warentest hat Nachfülltanks für vier Drucker getestet.

Günstiges Gerät, teure Tinte - so funktioniert das Geschäft mit Druckern. Doch ist die Patrone leer, kommt der Schock meist erst im Laden: Neue Tintentanks kosten häufig mehr als ein nagelneuer Drucker. Kein Wunder: Hochgerechnet kostet die Flüssigkeit bis zu 2000 Euro je Liter. Dagegen erscheint selbst ein Premiumchampagner aus dem Jahr 1979 wie ein Schnäppchen. Wer nur ab und zu ein Urlaubsfoto druckt, kann die hohen Kosten möglicherweise noch verschmerzen. Doch wer regelmäßig Texte und Bilder druckt, sollte sich nach Alternativen zu teuren Originalpatronen umsehen. Nur: Welche Druckermarke kann besonders einfach mit Fremdpatronen bestückt werden? Und wie sieht es bei der Qualität aus? Stiftung Warentest hat für vier Druckermodelle Tinten von Drittanbietern geprüft und mit der Originaltinte verglichen.

Teilweise Einbußen bei der Qualität

Getestet wurden Drucker der Marken Brother, Canon, Epson und HP. Bei Brother- und Epson-Modellen gibt es zahlreiche gute und vor allem günstige Alternativen zur Originalpatrone. Bei Canon und HP sieht es anders aus: Hier ist die Ersparnis bei Tanks von Drittanbietern nicht nur geringer, es gibt teilweise auch deutliche Einbußen bei Komfort und Qualität, schreibt Warentest.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Marken haben auch mit den verschiedenen Systemen der Drucker zu tun: Brother und Epson nutzt simple Farbtanks für die vier Druckfarben Schwarz, Cyan, Gelb und Magenta. Canon und HP verwenden dagegen zwei Patronen mit eingebautem Druckkopf - eine für Schwarz und eine Kombipatrone für die übrigen Farben.

Brother ist Testsieger

Am leichtesten geht der Wechsel der Patronen bei Brother vonstatten. Als einziger der vier getesteten Modelle werden die Patronen von Drittanbietern ohne Murren akzeptiert. Der Grund: In Brother-Patronen stecke keine Elektronik, der Füllstand werde über ein Sichtfenster kontrolliert, so die Experten von Warentest. In puncto Druckqualität bleiben die Nachahmer nah am Original, manch eine Fremdtinte erzielte sogar bessere Ergebnisse. Vor allem beim Preis macht sich der Wechsel bemerkbar: Die Originaltinte (mehr als 20 Euro) schafft etwa 550 Textseiten, das Billigmodel von Peach (zwei Euro) sogar 100 mehr - bei nicht einmal einem Zehntel des Preises. Damit liegt die Ersparnis bei mehr als 90 Prozent.

Nicht ganz so einfach ist es bei Epson: Die Farbtanks sind mit elektronischen Chips gesichert, schreibt Warentest. Damit erkennt der Drucker, ob er mit Original- oder Fremdtinte druckt - und kann dementsprechend einen Warnhinweis anzeigen. Doch die Warnungen können ignoriert werden: Die Füllstandskontrolle funktioniert zuverlässig, bei der Qualität müssen aber leichte Abstriche hingenommen werden. Keine der Fremdtinten kommt an die Brillanz der Originalausdrucke heran. Bei bis zu 70 Prozent Ersparnis dürften die meisten Nutzer darüber aber hinwegsehen.

"Gebrauchte oder gefälschte Patrone erkannt"

Bei Canon und HP dürfen aus patentrechtlichen Gründen Patronen nicht einfach nachgebaut werden. Deshalb müssen Händler gebrauchte Originalpatronen aufkaufen, sie aufwendig reinigen und anschließend neu befüllen. Doch das System hat seine Tücken: Der Druckertreiber von HP bemerkt die Fremdtinte und gibt die bedrohlich klingende Meldung aus: "Gebrauchte oder gefälschte Patrone erkannt." Das Canon-Modell hingegen weigert sich, den Füllstand anzuzeigen. Erst wenn die Farben blasser werden und die Schrift ausfranst, erkennt der Nutzer, dass die Tinte zur Neige geht. Die Ersparnis fällt laut Warentest bei Canon und HP nicht so hoch aus wie bei der Konkurrenz. Dennoch kann sich ein Wechsel lohnen: Je nach Modell sind Einsparungen von 10 bis 70 Prozent möglich. Allerdings geht die Ersparnis bei allen getesteten Patronen dieser Marken mit einem Qualitätsverlust einher.

Den vollständigen Test finden Sie gegen eine Gebühr unter http://www.test.de/druckerpatronen

cf
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.