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Gebäude der Charité in Berlin

Familie von US-Arzt mit Ebola wird ebenfalls in Berliner Charité gebracht

Nach dem Eintreffen eines mit Ebola infizierten US-Arztes zur Behandlung in der Berliner Charité am Mittwochmorgen werden nun auch fünf seiner Familienmitglieder aufgenommen. Die US-Regierung habe ein Hilfeersuchen zur Aufnahme der Ehefrau und von vier Kindern gestellt, die sich ebenfalls in der Demokratischen Republik Kongo aufhielten, erklärte das Bundesgesundheitsministerium. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Risiko einer Ebola-Ausbreitung in Zentralafrika als hoch, weltweit aber weiter als gering ein.  
Gerichtsgebäude

Deutscher "Maskenmann" bekennt in Prozess in Frankreich sexuelle Neigung zu Kindern

Der wegen eines Kindesmordes in Frankreich angeklagte Deutsche Martin N. hat vor Gericht ausgesagt, dass er sich schon als Jugendlicher von jüngeren Kindern angezogen gefühlt habe. Er erinnere sich auch gut an die Taten, für die er in Deutschland 2012 zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden war, sagte Martin N. am Mittwoch in Nantes. Er hatte damals gestanden, drei Jungen im Alter zwischen acht und 13 Jahren getötet zu haben. Den Mord des zehn Jahre alten Jonathans 2004 in Frankreich, der ihm zur Last gelegt wird, bestreitet er jedoch. 
Bundeskanzleramt in Berlin

Krisenübung der Regierung: Kabinett probt Reaktion bei Flugzeugentführung

Die Bundesregierung hat am Mittwoch ihre Krisenreaktionsfähigkeit für den Fall der Entführung eines Zivilflugzeuges im Rahmen eines Anschlagsversuchs getestet. Ziel der Übung sei es gewesen, "in einer zeitkritischen und potentiell (...) gefährlichen Lage in Echtzeit eine Entscheidung des Kabinetts unter Vorsitz des Bundeskanzlers herbeizuführen", teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Bundeswehr und Sicherheitsbehörden hätten den Beschluss dann "real umgesetzt".