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Ausländische Vermisste in Nepal: Helfer suchen weiter fieberhaft nach vermissten Deutschen

Noch immer werden in Nepal über hundert Ausländer vermisst, darunter sieben Deutsche. Fieberhaft versuchen deutsche und europäische Rettungskräfte, die Vermissten aufzuspüren - oft mit Erfolg.

Stefanie Glinski, Kathmandu

Noch immer hängen zahlreiche Vermisstenanzeigen am Flughafen in Kathmandu

Noch immer hängen zahlreiche Vermisstenanzeigen am Flughafen in Kathmandu

In Nepal werden nach Angaben der Deutschen Botschaft weiterhin mehrere Deutsche vermisst, die sich vor allem in den schwer zugänglichen Langtang- und Everest-Regionen aufgehalten haben. Die Botschaft versichert, dass jeder Vermisstenmeldung systematisch nachgegangen werde und ein permanenter Kontakt zu den nepalesischen Behörden bestehe, die die Suchaktionen koordinieren.

Am Flughafen in Kathmandu gibt es einen Tisch, umrandet von deutschen Flaggen. Dort sitzt ein Erkundungsteam vom Technischen Hilfswerk (THW) und von den Maltesern International. Abreisende Bürger kommen hier vorbei, zeigen ihren Reisepass und lassen die Daten erfassen. "Kurz nach dem Erdbeben haben hunderte besorgte Angehörige und Freunde beim Auswärtigen Amt angerufen, um sich nach eventuell Vermissten zu erkundigen. Die Namen derer werden dann in eine Liste eingetragen, die bei der Botschaft in Kathmandu vorliegt. Jeden Tag wird diese überprüft und diejenigen, die sich bei uns am Flughafen gemeldet haben, werden gestrichen," erklärt Dietmar Bleistein, der vom THW nach Nepal geschickt wurde. "In den ersten Tagen sprachen wir täglich mit ungefähr 100 Abreisenden." Mittlerweile sind es deutlich weniger.

Die Europäer arbeiten eng zusammen

In Gesprächen wird weiter nachgehakt. Oft wissen andere Reisende, die selbst in den Wandergebieten vom Erdbeben überrascht wurden, wo sich womöglich weitere Deutsche aufhalten. "Es ist ein großes Puzzlespiel, bei dem wir uns mit anderen zusammenschließen müssen, vor allem auch mit Ländernetzwerken und der nepalesischen Regierung," sagt Dr. Frank Marx von Malteser International.

"Natürlich ist unsere Arbeit hauptsächlich der humanitären Hilfe gedacht, aber das Suchen Vermisster und Ausfliegen möglicher Verletzter oder Traumatisierter hat auch Priorität." Die Länder der Europäischen Union arbeiten hier in enger Kooperation, da weiterhin über Dutzende Europäer vermisst werden, so die europäische Botschafterin Rensje Teerink.

Aufgrund des Erdbebens und damit verbundenen Erdrutschen sind vor allem Gebiete in der Langtang-Region weiterhin sehr schwer zugänglich. "Wir kennen die Gegenden gut und haben in den ersten Tagen sofort mehrere Hubschrauber entsandt um Menschen zu finden und ihnen zu helfen," erzählt Sagar Mani Parajuli, Joint Secretary des Innenministeriums. "Viele von ihnen waren Deutsche und sie sind bereits nach Kathmandu zurückgekehrt."

Viele Touristen stehen nicht auf Botschaftsliste

Das bestätigt auch Jürgen Skambraks, der seit 21 Jahren in Kathmandu lebt und als Berater für Nepal beim Reiseveranstalter Hauser-Exkursionen tätig ist. "Alle Teilnehmer unserer Reisegruppen sind nun sicher in Deutschland und weitere Gruppen werden nicht vermisst, auch nicht von anderen Veranstaltern."

Gleich nach dem Erdbeben hielt er engen Kontakt zu den Reiseleitern und gewährleistete die schnelle Rückkehr der Teilnehmer. "Zusammen mit unsrem Team haben wir sogar Kathmandus Hotels bautechnisch begutachtet und deren Sicherheit für die Zukunft nachgewiesen."

Herr Skambraks ist wie viele in Nepal lebende Deutsche in die sogenannte Deutschenliste der Botschaft eingetragen, die jedoch vor allem für diejenigen ist, die langfristig im Ausland leben. "Touristen tragen sich hier in der Regel nicht ein," erklärt ein Sprecher der Botschaft.

Letzte Woche wurde der Tot eines Göttinger Geografie Professors bestätigt, weitere Opfer sind derzeit nicht bekannt. "Es wird vermutet, dass weitere Deutsche bereits das Land verlassen haben, dies jedoch noch nicht beim Auswärtigen Amt registriert haben," erklärt Dr. Marx.

Tut die nepalesische Regierung also alles, um weitere Vermisste zu finden, vor allem weil sie im April selbst zugab, nicht auf ein Erdbeben vorbereitet zu sein? Herr Bleistein geht davon aus. "Natürlich machen sie das, was in ihrer Macht steht, aber hier herrschen andere Maßstäbe, die nicht mit Deutschland verglichen werden können.

Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.