German Health Minister and Christian Democratic Union (CDU) politician Jens Spahn arrives for the weekly cabinet meeting on April 13, 2021 at the Chancellery in Berlin. (Photo by John MACDOUGALL / various sources / AFP)

Analyse zum Tag der Pflege I Spahns Herzensthema war die Pflege – was er (nicht) erreicht hat

Bessere Arbeitsbedingungen, mehr Gehalt, mehr Wertschätzung – das fordert die stern-Bundestagspetition "Pflege braucht Würde". Das Bundesgesundheitsministerium sieht keinen neuen Handlungsbedarf – so liest sich eine Stellungnahme, die der stern nach langem Bitten bekam. Zum Tag der Pflege noch einmal unsere Analyse - eine nüchterne Bilanz.
In "A Haunting in Venice" schlüpft Oscargewinner Kenneth Branagh zum dritten Mal in die Rolle des Meisterdetektivs Hercule Poirot.

"A Haunting in Venice" Hercule Poirot auf Geisterjagd in Venedig

Stilvoller Krimi zwischen Glamour und Gothic: RTL zeigt Kenneth Branaghs dritte Agatha-Christie-Verfilmung mit ihm selbst als Meisterdetektiv Hercule Poirot in der Hauptrolle erstmals im Free-TV. Eine Geisterbeschwörung endet in einem Mord – und Poirots Arbeit beginnt.
Ilona erinnert sich, dass es schon lange vor der Tat immer wieder Streit mit ihrem Partner gegeben hat. Er sei spielsüchtig gewesen, sei nicht nur bei Kritik aggressiv und gewalttätig geworden.

"37°: Femizid – Tödlicher Hass auf Frauen" Wenn Männer Frauen töten

2024 wurden 133 Frauen in Deutschland von ihrem (Ex-)Partner getötet, 174 überlebten Tötungsversuche. Für den Beitrag "37°: Femizid – Tödlicher Hass auf Frauen" hat Enrico Demurray mit dem Opfer eines solchen Angriffs und der Schwester eines Femizid-Opfers gesprochen. Beide sind Überlebende.
Julia (Barbara Auer) und ihr Mann Patrick (Fritz Karl) versuchen, ihre Ehe zu retten.

"Sugarlove" Gefährlicher Zucker

Nach mehr als 30 Jahren Ehe hat Julia (Barbara Auer) in "Sugarlove" keine Lust mehr auf Intimitäten. Kurzerhand überredet sie ihren Mann (Fritz Karl), sich eine Liebhaberin zu suchen. Eine Idee, die im leider vorhersehbaren Thriller "Sugarlove" schon bald tödliche Konsequenzen nach sich zieht.
Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister

Analyse zum Tag der Pflege II Warum Spahns Pflegepolitik so gefährlich ist

Mehr Gehalt, mehr Wertschätzung, bessere Arbeitsbedingungen – das fordert die stern-Petition "Pflege braucht Würde". Genau das wollte auch die Bundesregierung. Was hat sie erreicht? Zum Tag der Pflege eine erneute Veröffentlichung der stern-Bilanz zur Pflegepolitik.

Ihre Unterschrift für eine bessere Pflege in Deutschland

Es geht um Ihre Kinder, Eltern und Großeltern, um unser aller Zukunft. Wir brauchen gute Pflege. Früher oder später. Deutschland altert schnell und immer mehr Menschen sind im Alltag auf professionelle Pflege angewiesen. Doch in den Krankenhäusern, Heimen und bei den ambulanten Diensten herrscht ein enormer Pflegenotstand. Überall fehlen Pflegekräfte, weil die Arbeitsbedingungen schwer zumutbar sind und das Gehalt oft lächerlich niedrig. Wir alle sind davon akut bedroht: Pflegekräftemangel führt zu schwereren Krankheitsverläufen, mehr Komplikationen und Todesfällen. Unsere Politiker:innen finden seit zwei Jahrzehnten keine wirksame Gegenmaßnahme. Es braucht einen ganz großen Wurf, um den Pflegekollaps noch aufzuhalten. Unser Umgang mit dem Thema Pflege entscheidet darüber, wie menschlich unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert bleibt.

Deshalb haben wir diese Bundestags-Petition gestartet. Bis zum 11. Februar konnte mitgezeichnet werden. Es sind mehr als 250.000 Unterschriften zusammengekommen.


FÜR EINE PFLEGE IN WÜRDE

Wir fordern: endlich bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.

1. Mehr Zeit für Patient:innen. Verlässliche Arbeitszeiten. Entlastung von Bürokratie. Personalschlüssel nach echtem Bedarf. Sofortiges Handeln bei Unterbesetzung

2. Aufwertung des Berufsbildes: höhere Gehälter, Zulagen und Entlohnung von Weiterqualifizierung. Mehr Entscheidungsmöglichkeiten an Patient:innen. Bessere Karrierechancen

3. Konsequente Abkehr von Profitdenken und ökonomischen Fehlanreizen durch eine echte Gesundheitsreform

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