HOME

"Charlie Hebdo"-Satiriker Wolinski: Wie Tochter Elsa ihren ermordeten Vater ehrt

Seit dem Tod des "Charlie Hebdo"-Satirikers Georges Wolinski erinnert seine Tochter mit bewegenden Bildern an sein Werk. Zuvor richtete sie bereits scharfe Worte an die rechtsradikale Marine Le Pen.

Von Oliver Noffke

Elsa Wolinski auf dem Weg zur Trauerfeier ihres Vaters Georges, der auf dem Friedhof von Montparnasse in Paris beigesetzt wurde

Elsa Wolinski auf dem Weg zur Trauerfeier ihres Vaters Georges, der auf dem Friedhof von Montparnasse in Paris beigesetzt wurde

Mit einer Hommage erinnert Elsa Wolinski an ihren getöteten Vater, den Satiriker Georges Wolinski. Der 80-Jährige gehört zu den Opfern des Angriffs auf die Zeitschrift "Charlie Hebdo". Auf Instagram veröffentlichte sie ein Bild, auf dem eine Frau mit schwarzem Kopftuch den zeichnenden Wolinski zärtlich an den Schultern hält und ihm einen Kuss auf den Hinterkopf gibt. Das Aquarell wurde von dem Italiener Milo Manara angefertigt und zuerst von der Zeitung "Corriere del Veneto" veröffentlicht.

Manara #hommage #wolinski #papa #mort #liberté #laviecontinue

Ein von @wolinskikiki gepostetes Foto am Jan 16, 2015 at 12:42 PST

"Ich will nicht, dass Hass entsteht"

Bereits direkt nach dem gewaltsamen Tod ihres Vaters veröffentlichte Elsa ein Bild seines Arbeitszimmers mit der Zeile: "Papa ist tot, nicht Wolinski". Während des Trauermarschs durch Paris vom vergangenen Sonntag gab sie dem Fernsehsender France 2 ein Interview. Sie erinnerte an die linken Ideale ihres Vaters und kritisierte, dass der Anschlag nun ausgerechnet von der rechtsradikalen Politikerin Marine Le Pen benutzt wurde, um die Einführung der Todesstrafe zu fordern. "Ich wünsche mir wirklich, dass die Franzosen nun nicht Le Pen wählen", sagte sie. "Wenn dies die Folge des Attentats wäre, wären die Zeichner von 'Charlie Hebdo' umsonst gestorben. Das Magazin sei stets gegen religiösen Fanatismus eingetreten, aber besonders gegen die extreme Rechte. "Ich will nicht, dass aus dieser Sache nun Hass ensteht", sagte sie.

Papa est parti pas Wolinski

Ein von @wolinskikiki gepostetes Foto am Jan 7, 2015 at 7:08 PST

Georges Wolinski war schon in den 60er-Jahren für die Zeitschrift "Hara-Kiri" tätig, aus der später "Charlie Hebdo" hervorging. Meist zeichnete er mit sehr wenigen Strichen, versah diese aber mit scharfen Pointen. Der Sohn jüdischer Eltern aus Polen und Tunesien wurde 1934 in Tunis geboren. 1946 siedelte die Familie nach Frankreich um.

Mitarbeit Annika Lasarzik
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(