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Anti-IS-Einsatz Französische Kampfjets starten von Flugzeugträger gen Syrien

Nach den Terror-Anschlägen von Paris intensiviert die französische Regierung ihre Bemühungen im Kampf gegen den IS. Von einem kurzerhand ins Mittelmeer verlegten Flugzeugträger brachen nun erstmals Kampfflugzeuge auf.

Zehn Tage nach den Anschlägen von Paris haben französische Kampfjets vom Flugzeugträger "Charles de Gaulle" aus Einsätze gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geflogen. Die Rafale-Kampfflugzeuge starteten am Montag von dem im östlichen Mittelmeer liegenden Flugzeugträger, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete. Unklar war zunächst, ob es sich um Aufklärungsflüge handelte oder ob Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien oder im Irak geflogen werden sollten.

Frankreichs einziger Flugzeugträger war am Mittwoch vom französischen Hafen Toulon aus gestartet und am Wochenende im östlichen Mittelmeer vor der syrischen Küste angekommen. Nun hoben die ersten Kampfjets von dem Kriegsschiff zu Einsätzen ab.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte Frankreich eine Reihe von Luftangriffen gegen IS-Ziele in Syrien geflogen. Die Kampfjets starteten dabei von zwei Stützpunkten in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Jordanien. Nach den Anschlägen von Paris mit 130 Toten hatte Frankreichs Staatschef François Hollande einen verstärkten Kampf gegen den IS angekündigt, der sich zu den Attentaten bekannt hat.

lst/ AFP

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