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Verhinderte Attacke im Thalys Terroranschlag oder Raubüberfall?


Bei dem jungen Mann, der am Freitag in einem Schnellzug nach Paris überwältigt werden konnte, bevor er Passagiere mit einem Schnellfeuergewehr angriff, handelt es sich um einen polizeibekannten Islamisten. Er besteht jedoch darauf, kein Terrorist zu sein.

Der Verdacht hat sich bestätigt, dass es sich bei dem Angreifer im Thalys um einen polizeibekannten Marokkaner handelt, der islamistischen Organisationen nahestehen soll. Wie die französische Tageszeitung "Libération" meldet, handelt es sich um den 25-jährigen Ayoub K.

Terroranschlag oder Raubüberfall?

Der wurde am Freitag von Mitreisenden, darunter US-Soldaten in Zivil, überwältigt, als er mit einem Schnellfeuergewehr bewaffnet auf Passagiere losgehen wollte. Drei Personen wurden verletzt.

Es heißt, dass K. gegenüber Antiterror-Beamten behauptet hat, nicht aus terroristischen Motiven gehandelt zu haben. Er wollte die Passagiere ausrauben, heißt es. Dagegen spricht allerdings, dass er neben der Schusswaffe und einem Messer große Mengen an Munition bei sich hatte. K., der zuerst eine falsche Identität angegeben hatte, soll zudem regelmäßig eine salafistische Moschee besucht haben, so der Bericht. Darauf seien französische Beamte von spanischen Kollegen hingewiesen worden. K. hat auch in Spanien gelebt, danach in Belgien. Außerdem besteht der Verdacht, dass K. in Syrien war.

sal

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