VG-Wort Pixel

Ein Bild und seine Geschichte Barack Obama - die neue Homo-Ikone


Einen US-Präsidenten, der sich für ein Schwulenmagazin ablichten lässt, hat es noch nicht gegeben. Bis jetzt. Die Zeitschrift "Out" würdigt Barack Obamas Einsatz für Homosexuelle - und der posiert freimütig für ein Coverfoto.

Einer der Vorteile, nicht mehr wiedergewählt werden zu können, ist, keine Rücksichten mehr auf irgendwelche (Wähler-) Befindlichkeiten nehmen zu müssen. Also zum Beispiel auf Menschen, die Schwarze vielleicht nicht hassen, sie aber auch nicht sonderlich mögen. Oder auf Homosexuelle. US-Präsident Barack Obama wird in rund einem Jahr das Weiße Haus verlassen, er ist schwarz und hat ein Herz für Schwule und Lesben, beziehungsweise für deren Wunsch nach Eheschließungen.

Die Home-Ehe, in den USA seit einigen Monaten höchstrichterlich genehmigt, hat er stets unterstützt. Dafür wurde er vom LGBT-Magazin "Out" ("LGBT" steht für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle) zum "Verbündeten des Jahres" gekürt.

"Unser Präsident - Verbündeter. Held. Ikone" steht auf dem Cover der neuen Ausgabe unter einem Schwarz-Weiß-Porträt Obamas. "Dies ist das erste Mal, dass ein amtierender Präsident für das Cover einer Homosexuellen-Zeitschrift fotografiert wurde, ein historischer Moment an sich", schreiben die Macher von "Out" durchaus stolz. 

nik

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker