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Gipfel in China Brics-Staaten kritisieren Nordkoreas Atomtest

Brics-Staaten verurteilen Nordkorea: Die fünf Staatschefs der Brics-Länder gehen zu ihren Plätzen beim Gipfel in Xiamen
Die Staatschefs der Brics-Länder drängen auf einen direkten Dialog im Nordkorea-Konflikt. Von links nach rechts: Der russische Präsident Wladimir Putin, der südafrikanische Präsident Jacob Zuma, der indische Ministerpräsident Narendra Modi, der chinesische Präsident Xi Jinping und der brasilianische Präsident Michel Temer.
© Grigoriy Sisoev/Picture Alliance/Sputnik/DPA
Beim Brics-Gipfel im chinesichen Xiamen haben sich die versammelten Schwellenländer mit deutlichen Worten zum Atomtest Nordkoreas geäußert. Sie fordern einen direkten Dialog der beteiligten Länder, ohne Einsatz von Gewalt. 

China, Russland und drei weitere Schwellenländer haben den jüngsten Atomtest Nordkoreas scharf verurteilt. Die sogenannten Brics-Staaten äußerten am Montag auf ihrem Gipfeltreffen im chinesischen Xiamen "tiefe Sorge" über den Test vom Sonntag. Die Krise könne aber "nur durch friedliche Mittel und den direkten Dialog aller beteiligten Seiten beigelegt werden", erklärten die Länder. Zu den Brics-Staaten zählen auch Brasilien, Indien und Südafrika.

Donald Trump schickt Drohungen nach Nordkorea

China überreichte Nordkorea zudem eine offizielle Protestnote gegen den Atomtest, wie das Außenministerium in Peking mitteilte. Nordkorea hatte am Sonntag nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe gezündet. US-Präsident Donald Trump drohte daraufhin erneut mit militärischer Härte und verwies auch auf das Atomwaffen-Arsenal der Vereinigten Staaten.

sve AFP

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