Clinton in Mexiko Mitschuld am Drogenkrieg


Die USA haben eine Mitverantwortung für die Drogenkriminalität im Nachbarland Mexiko eingeräumt.

Die USA haben eine Mitverantwortung für die Drogenkriminalität im Nachbarland Mexiko eingeräumt. Bei einem Besuch in Mexiko-Stadt sagte US-Außenministerin Hillary Clinton am Dienstag: "Ja, wir akzeptieren unseren Teil der Verantwortung."

Dabei nannte sie zum einen die Nachfrage nach Drogen in den USA und zum anderen die Ausfuhr von Waffen nach Mexiko. Gegen beides müsse künftig mehr getan werden, sagte Clinton auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der mexikanischen Außenministerin Patricia Espinosa.

Clinton kündigte an, dass die Regierung in Washington schon bald eine neue Strategie für den Kampf gegen den Drogenhandel vorstellen werde. Die Regierung ziehe alle verfügbaren Optionen im Kampf gegen die Drogenkartelle in Betracht, sagte Clinton.

Auf die Frage eines Journalisten, ob dies auch die Legalisierung des Drogenkonsums einschließe, antwortete sie jedoch mit einem klaren "Nein". Die USA haben Hubschrauber, Spürhunde und Fahrzeuge mit Röntgentechnik nach Mexiko geschickt. An den Gesprächen Clintons im Nachbarland nahmen auch Verteidigungsminister Robert Gates und Generalstabschef Mike Mullen teil.

APN APN

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker