Paukenschlag in Davos: Wolodymyr Selenskyj hat verkündet, dass die Ukraine, Russland und die USA über ein Ende des Ukrainekrieges verhandeln wollen. Alles Wichtige im stern-Newsblog.
Die Welt blickt nach Davos, wo vom 19. bis zum 23. Januar das Weltwirtschaftsforum stattfindet. Nach dem viel beachteten Auftritt von Donald Trump hat sich der US-Präsident am Donnerstag mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj getroffen. Der machte anschließend eine unerwartete Ankündigung.
Die wichtigsten Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Yannik Schüller
Donald Trumps vielleicht größter Konkurrent in der Heimat, der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, stand dieser Tage quasi vor verschlossenen Türen.
Eigentlich sollte der Demokrat, der zuletzt international Schlagzeilen machte, als er den europäischen Staatschefs in Sachen Grönland ein mangelndes Rückgrat unterstellte, am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion des US-Magazins "Fortune" auftreten. Das ganze sollte im sogenannten USA House stattfinden – dem Hauptquartier der Amerikaner auf dem Forum in Davos.
Der Auftritt sei kurz vor Beginn abgesagt worden – man wolle in dem Rahmen grundsätzlich keine Politiker einbinden. In internen Nachrichten, die dem Magazin "Politico" vorliegen, warf ein Newsom-Mitarbeiter die den Veranstaltern vor, sich dem Druck aus dem US-Außenministerium gebeugt zu haben.
Newsom selbst setzte später einen höhnischen Tweet ab: "Wie schwach und erbärmlich muss man sein, um solche Angst vor einem Kamingespräch zu haben?"
Eigentlich sollte der Demokrat, der zuletzt international Schlagzeilen machte, als er den europäischen Staatschefs in Sachen Grönland ein mangelndes Rückgrat unterstellte, am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion des US-Magazins "Fortune" auftreten. Das ganze sollte im sogenannten USA House stattfinden – dem Hauptquartier der Amerikaner auf dem Forum in Davos.
Der Auftritt sei kurz vor Beginn abgesagt worden – man wolle in dem Rahmen grundsätzlich keine Politiker einbinden. In internen Nachrichten, die dem Magazin "Politico" vorliegen, warf ein Newsom-Mitarbeiter die den Veranstaltern vor, sich dem Druck aus dem US-Außenministerium gebeugt zu haben.
Newsom selbst setzte später einen höhnischen Tweet ab: "Wie schwach und erbärmlich muss man sein, um solche Angst vor einem Kamingespräch zu haben?"
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Thomas Krause
Die USA wollen bei der Sicherheit Grönlands künftig mit der Nato zusammenarbeiten. Das kündigt Präsident Donald Trump an Bord der Air Force One vor Journalisten an. Man werde das gemeinsam mit dem Bündnis machen. "Das ist wirklich so, wie es sein sollte", fügt er hinzu.
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Thomas Krause
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wertet das Einlenken von Trump im Grönland-Konflikt als Erfolg Europas. "Es hat sich gezeigt, dass Geschlossenheit und Entschlossenheit auf der europäischen Seite durchaus etwas bewirken können", sagt er zum Auftakt des EU-Gipfels in Brüssel. "Ich bin sehr dankbar, dass Präsident Trump Abstand genommen hat, von seinen ursprünglichen Plänen Grönland zu übernehmen."
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Thomas Krause
Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen fordert angesichts wiederholter Drohungen von US-Präsident Donald Trump bezüglich Grönland eine stärkere Präsenz der Nato in der Arktis. "Wir brauchen eine ständige Präsenz der Nato in der Arktis, auch um Grönland herum", sagt sie vor einem EU-Sondergipfel in Brüssel. Es sei für jeden klar, dass Dänemark ein souveräner Staat sei und dies nicht verhandelbar sei. "Aber natürlich können wir mit den USA erörtern, wie wir unsere gemeinsame Zusammenarbeit bei der Sicherheit in der Arktis stärken können", fügt sie hinzu.
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Christine Leitner
Selenskyj und Trump einigen sich bei Sicherheitsgarantien
Wolodymyr Selenskyj verkündet, er und US-Präsident Donald Trump hätten sich über US-Sicherheitsgarantien für das von Russland angegriffene Land geeinigt. Das Thema Sicherheitsgarantien sei "erledigt", sagt Selenskyj vor Journalisten in Davos. "Das Dokument muss von den Seiten, von den Präsidenten unterzeichnet werden und geht dann an die nationalen Parlamente", fügt er hinzu.
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Christine Leitner
Und das war's dann auch schon wieder. Larry Fink lobt die inspirierende Art von Elon Musk. Der fügt hinzu, dass er sich auf die Zukunft freue. Applaus. Musk verlässt die Bühne.
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Christine Leitner
„In fünf Jahren wird KI intelligenter sein als die gesamte Menschheit zusammen.“Elon Musk
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Christine Leitner
Jetzt will Larry Fink wissen, was Elon Musk inspiriert habe. Es ist wohl das, woraus viele in ihrer Kindheit und Jugend ihre Inspiration und Fantasie zogen: Bücher, besonders Science Fiction. Er wolle daraus Realität machen, so Musk.
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Christine Leitner
Man fragt sich schon, warum Musk hier in Davos sitzt. Wirklich Neues hat er nicht zu berichten. Vieles von dem, was er erzählt, ist bereits bekannt.
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Nele Spandick
Viele im Publikum hatten sich offenbar mehr Show von Musk gewünscht. Während des eher ernsten, unaufgeregten Gespräch tippen sie auf ihren Handys, statt wirklich zuzuhören.
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Christine Leitner
Zurück zu den Robotern. Larry Fink will wissen, wie schnell sie Allzweck-Roboter bereitstehen. Musk erklärt, dass sie schon jetzt einfache Aufgaben bekämen, aber erst Ende kommenden Jahres sicher genug wären, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Allzweck-Roboter (Optimus Robots) werden für Bereiche wie Logistik oder Haushalte entwickelt.
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Christine Leitner
Ein kleines Stück des Bundesstaates Utah mit Solarpaneelen zu bestücken würde ausreichen, um die gesamten USA mit Strom zu versorgen. Dasselbe gelte für Europa.
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Christine Leitner
Jetzt spricht Musk über Stromproduktion in den USA und China. Sonnenenergie sei die größte Energiequelle. Deshalb werde SpaceX in einigen Jahren solarbetriebene Satelliten im Weltraum starten.
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Christine Leitner
Es klingt nach Science-Fiction, was Musk erzählt, aber ein Blick gen Osten zeigt: In Teilen Asiens sind solche Roboterhelfer längst Realität.
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Christine Leitner
Eines Tages werde jeder Mensch einen Roboter haben oder zumindest einen wollen, um Tiere oder Eltern zu betreuen. "Wenn man einen Roboter hätte, der ältere Menschen beschützen könnte, das wäre großartig", sagt Musk.
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DPA · AFP · Reuters