Diplomatischer Zwist Schweizer verlässt Libyen

Einer der beiden in Libyen festgehaltenen Schweizer hat das Land am Montag nach eineinhalb Jahren verlassen.

Der Anwalt des Schweizer Geschäftsmanns Rachid Hamdani in Tripolis bestätigte Hamdanis Ausreise nach Tunesien. Der zweite Schweizer, der zu einer viermonatigen Gefängnisstrafe verurteilte Max Göldi, wollte unterdessen die Schweizer Botschaft nach Angaben seines Anwalts verlassen und sich den libyschen Behörden stellen.

Die beiden Männer halten sich seit Monaten in der Botschaft auf. In Bern wurde offiziell keine Stellung zu den Berichten genommen. Korrespondenten berichteten jedoch, dass die Überstellung Göldis Teil eines auch von der EU gestützten Planes sein könnte, den Streit mit Libyen beizulegen. Am Ende könnten somit beide Festgehaltenenfreikommen, hieß es.

DPA DPA

Mehr zum Thema



Newsticker