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Bereuen tut er nichts "Twittern ist meine einzige Form der Verteidigung" – Trump rechtfertigt seine Tiraden





"Sie haben insgesamt schon über 43.000 Tweets veröffentlicht. Haben Sie jemals einen dieser Tweets bereut?"
Donald Trump: "Nicht wirklich. Ehrlicherweise, nicht wirklich."
 Im Interview mit C-Span hat sich der US-Präsident unter anderem über sein Verhalten auf Twitter geäußert.  Dabei stellt Donald Trump klar: Bereuen tut er nichts.   "Sprechen wir über die Tweets: Denken Sie, dass Sie das Land als Präsident vereinen?“"
Donald Trump: "Wissen Sie, wenn über mich fair berichtet werden würde, müsste ich nicht einmal twittern. Es ist meine einzige Form der Verteidigung. Wenn die Presse fair über mich berichten würde, würde ich das nicht brauchen. Aber das tut sie nicht."
Trump ist bekannt dafür, politische Gegner via Twitter zu attackieren und persönlich zu beleidigen. Zuletzt hatte er den Wahlkreis des afroamerikanischen Abgeordneten Elijah Cummings als "widerliches, von Ratten und Nagern befallenes Drecksloch" bezeichnet. Cummings gehört zu Trumps schärfsten Kritikern. Seit Trumps Amtsübernahme wirkt der politische Graben zwischen Republikanern und Demokraten so tief wie noch nie. Durch seine teils fremdenfeindliche Rhetorik spaltet Trump die US-Bevölkerung in zwei Lager.  
Angesprochen auf Rassismus-Vorwürfe entgegnet Trump:
"Ich bin der am wenigstens rassistische Mensch auf der ganzen Welt."
Der 73-Jährige macht in diesem Interview vor allem eins deutlich: Er wird auch zukünftig nichts an seinem Kommunikationsverhalten oder seiner Rhetorik ändern.
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Angesprochen auf seine beleidigenden, teils rassistischen Tweets holt der US-Präsident weit aus. Dabei stellt er vor allem eines klar: Er wird seine polarisierende Rhetorik auch in Zukunft nicht ändern. 

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