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Mysterium um Kuscheltier: "Trumpy Bear": Das steckt hinter dem Plüschtier für Patrioten

Das kann doch nicht echt sein, oder? Ein Teddybär im Trump-Look lässt das Netz hyperventilieren - zu absurd erscheint vielen ein Werbeclip zum "Trumpy Bear". Dabei feiert das Kuscheltier bereits ein kleines Comeback.

US-Präsident Donald Trump und "Trumpy Bear"

US-Präsident Donald Trump und der "Trumpy Bear"

AP / DPA

"Besitzen Sie ein Stück amerikanische Geschichte" - drunter machen es die Anbieter eines an den US-Präsidenten angelehnten Kuscheltieres nicht. Überhaupt ließen sich, so das Produktversprechen, mit dem "weich & bequemen" Kuscheltier für Konservative hervorragend die Vereinigten Staaten "feiern". Für knapp 40 Dollar ist man dabei. Und, bitte: "Zeigen Sie ihren Patriotismus!"

Nichts anderes bleibt dem Besitzer eigentlich übrig, sollte er sich mit dem "Trumpy Bear" zeigen. Der Teddybär im Trump-Look - stilecht mit blonder Tolle und rotem Schlips - beherbergt gar eine Decke, die der US-Flagge nachempfunden ist. Und, na klar, mit der man seinen Patriotismus zeigen könne.

Das alles erfährt man in einem Werbeclip, der so absurd daherkommt, dass er Spekulationen auslöst: Vom begeisterten Ex-Marine bis zum überglücklichen Golfspieler ("He Makes My Golfgame Great Again") mit dem Bären - das kann doch nicht echt sein? 

Diese Frage, bei einigen mag es auch eine Hoffnung sein, ist vor einigen Tagen im Netz aufgeploppt. Einige hielten die Existenz des "Trumpy Bear" für derart unglaubhaft, dass sogar die US-Faktenchecker von "Slopes" auf den Plan traten. Ergebnis: Den Trump-Teddy gibt es wirklich, ob aus Überzeugung oder Satire lassen die Anbieter allerdings offen. Das Kuscheltier feiert sogar ein kleines Comeback. 

Ein Haken für glühende Fans von Donald Trump

Das Plüschtier für Patrioten ist mindestens ein Jahr alt. Darauf lassen unter anderem ein Werbeclip mit älterem Zeitstempel und Medienberichte schließen. Seinen zweiten Frühling, beziehungsweise Herbst, feiert der "Trumpy Bear" aufgrund einer neuen Werbeschleife im US-Fernsehen. Seit Oktober sei der Spot wieder auf Sendern wie Animal Planet, Discovery und Fox News zu sehen, wie die "Washington Post" berichtet. Dementsprechend dreht er auch in den sozialen Netzwerken erneut eine Schleife. 

Exeptional Products, eine Firma mit Sitz in Dallas und Rechteinhaber des "Trumpy Bears", bestätigte der Zeitung, dass der Plüschbär "von einem individuellen Erfinder entworfen" und "uns das Produkt für das Marketing präsentiert" wurde. Der Schöpfer des Kuscheltiers selbst, V. L. Lange, sagte den US-Faktencheckern von "Slope": "Als Donald Trump als erster Nicht-Politiker zum Präsidenten gewählt wurde, war es für mich an der Zeit, einen amerikanischen und furchtlosen Grizzlybären nach unserem neuen Commander in Chief zu benennen." Adjektive, die dem US-Präsidenten sicherlich gefallen dürften.

Doch: Für glühende Trump-Anhänger dürfte das Kuscheltier nicht das Richtige sein. Ausgerechnet "Trumpy Bear" ist "Made in China". 

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fs
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.