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Besuch im Vatikan: Die Trumps zur Audienz beim Papst

US-Präsident Donald Trump besucht Papst Franziskus im Vatikan. Für Gesprächsstoff sorgen dabei die Outftis von Gattin Melania und Tochter Ivanka.

Ein Handschlag zur Begrüßung: US-Präsident Donald Trump hat Papst Franziskus im Vatikan besucht

Ein Handschlag zur Begrüßung: US-Präsident Donald Trump hat Papst Franziskus im Vatikan besucht

US-Präsident Donald Trump hat seine erste Audienz mit Papst Franziskus begonnen. Er kam am Mittwochmorgen zusammen mit seiner Frau Melania und Tochter Ivanka, die beide einen schwarzen Schleier trugen, am Vatikan an. Per Handschlag grüßten sich der 70-jährige Republikaner und das Katholiken-Oberhaupt und posierten für ein Foto. Der Besuch wurde mit Spannung erwartet, weil sich die Haltung der Beiden vor allem bei Themen wie Migration und Umweltschutz wesentlich unterscheidet. Es ist der erste Besuch Trumps auf europäischen Boden seit seinem Amtsantritt. 

Für Gesprächsstoff sorgten dabei die Outfits: First Lady Melania Trump (47) und Donald Trumps Tochter Ivanka (35) kamen in schwarzen wadenlangen Kleidern inklusive schwarzem Schleier. Warum im Vatikan "verschleiern" und beim Besuch in Saudi-Arabien nicht? Die beiden stehen damit in guter Tradition beim Vatikan. Denn schon vor ihnen kamen berühmte Frauen in ähnlicher Tracht zum Katholiken-Oberhaupt: So zum Beispiel Prinzessin Diana, als sie 1985 den damaligen Papst Johannes Paul II. mit ihrem Mann Prinz Charles besuchte. Und auch Dianas Nachfolgerin an der Seite von Charles, Camilla, trug einen schwarzen Schleier, als sie Papst Benedikt XVI. traf. Auch Ex-First-Lady Michelle Obama kam in gleicher Kleidung zu Benedikt. 

Zur Privataudienz beim Papst in Schwarz

Es entspricht dem Protokoll bei Privataudienzen, in Schwarz zu kommen, ein Schleier ist aber nicht vorgeschrieben. So wählte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch bei Franziskus einen schwarzen Hosenanzug ohne Schleier. Genauso wie Hollywoodstar Angelina Jolie, die ein schwarzes Outfit ohne Kopfbedeckung trug. Aber es muss auch nicht immer Dunkel sein: Camilla kam erst im April ganz in Beige zu Franziskus. Und Fürstin Charlène von Monaco kam einst in einem weißen Kleid mit weißem Schleier. Wichtig ist vor allem wie bei Besuchen in katholischen Kirchen auch: Auf keinen Fall zu grell und zu sexy - und immer die Schultern bedecken.

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fin / DPA