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"New York Times"-Bericht: Das soll (wirklich) hinter Trumps Bräune stecken

Um die Bräune von US-Präsident Donald Trump ranken sich viele Gerüchte. Dass er diese selbst im blassen Winter bewahrt, hält die "New York Times" für auffällig. Und hat sich auf die Suche nach Erklärungen begeben.

"New York Times"-Bericht: Das soll (wirklich) hinter Donald Trumps Bräune stecken

US-Präsident Donald Trump erscheint immer gut gebräunt - eine Sonnenbank soll aber nicht der Grund sein

AFP

Die Frage ist nicht ganz aus der Luft gegriffen. Seit langem ranken sich viele Mythen darum, kursieren vermeintliche Antworten, Legenden, Witze. Sogar der geschasste FBI-Direktor James Comey hat sich seine Gedanken zu dem Thema gemacht.

Woher nimmt Donald Trump seine Bräune

Eine Frage, der nun die "New York Times" (NYT) nachgegangen ist. Offenbar verblüfft über den Umstand, dass der US-Präsident seinen "auffallend sonnengeküssten Schein" selbst während des blassen Winters in Washington bewahrt. Die angebliche Antwort zeigt, schreibt die US-Zeitung, dass sein Bräune wohl "ein Staatsgeheimnis bleibt". Doch widerspreche sie einer oft bemühten Erklärung.  

Donald Trump und der "lebendige Hautton"

Der "lebendige Hautton", wie ihn die "NYT" nennt - und "Orange", wie ihn die US-Comedy-Sendung "Saturday Night Live" beschreibt - ist schon in Büchern thematisiert worden. Unter anderem von Omarosa Manigault-Newman, einer ehemaligen Beraterin des US-Präsidenten, die es in ihrem Enthüllungsbuch ("Unhinged: An Insider’s Account of the Trump White House") verraten haben will: Trump legt sich auf die Sonnenbank. Das soll schon vor Trumps Präsidentschaft so gewesen sein, glaubt man auch Jason Kelly, dem "Make-up-Artist der Republikaner", der in der Modezeitschrift "Harper's Bazaar" die angeblichen Beauty-Geheimnisse der Politiker ausplauderte. 

Geradezu staatstragend wurden die Spekulationen, als auch der ehemalige FBI-Chef James Comey - den Trump rausgeschmissen hatte - in seinem Memoir ("Größer als das Amt") über die Bräune des US-Präsidenten sinnierte. Bei ihrem ersten Treffen "erschien sein Gesicht leicht orange", schreibt Comey da, "mit grellen, weißen Halbmonden unter seinen Augen, wo er wie ich vermute kleine Bräunungsbrillen platziert hatte". 

Nun hat womöglich die "New York Times" das Geheimnis gelüftet - oder auch nicht. Denn für Trumps Bräune sollen lediglich "gute Gene" verantwortlich sein. So habe es ein Mitarbeiter des Weißen Hauses der Zeitung gesagt, der für die Informationen auf den Deckmantel der Anonymität bestanden habe. Zugegeben: Auch ein wenig Gesichtspuder soll im Spiel sein. Allerdings eines ohne bräunenden Effekt. Und auch nur, wenn der US-Präsident vor Kameras trete. Berichte über Sonnenbänke im Weißen Haus, oder gar die Verwendung von Bräunungsmitteln, erteilen jedoch gleich mehrere "NYT"-Quellen aus dem Weißen Haus eine Absage.

Quellen: "New York Times", "Harper's Bazaar"

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fs