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US-Wahl 2016: Trumps Ex-Frau Ivana will auch Politik machen - und hat einen wichtigen Job im Blick

Hillary Clinton hat ihren ersten Auftritt +++ Bernie Sanders wehrt sich gegen Bannon als Chefstratetegen Donald Trumps +++ Alle News rund um die US-Wahl.

Ivana Trump im Portrait - Ex-Frau von Donald Trump will Botschafterin in Prag werden

Neuer Job für Ivana Trump: Die Ex-Frau von Donald Trump will US-Botschafterin in ihrem früheren Heimatland Tschechien werden

Die Nachrichten des Tages rund um die US-Wahl 2016:

+++ 9.00 Uhr: Ivana Trump will US-Botschafterin in Prag werden +++

Die Trump-Familie macht sich mehr und mehr in der US-Regierung breit. Das gilt sogar für Donalds Ex. Das frühere Model Ivana Trump, von 1977 bis 1992 mit dem neu gewählten Präsidenten verheiratet, stößt mit ihren Plänen, US-Botschafterin in ihrem Heimatland Tschechien zu werden, auf Begeisterung bei der Regierung in Prag. "Das wäre eine exzellente Entscheidung", erklärte Tschechiens Präsident Milos Zeman. Washington "könnte keine bessere Botschafterin nach Prag entsenden". Tschechiens Regierungschef Bohuslav Sobotka sagte dem Radiosender CRo, sollte Donald Trump seine Ex-Frau zur Botschafterin machen, würden die Beziehungen zwischen den USA und Tschechien noch enger als bislang. Die 1949 im Osten Tschechiens geborene Ivana Trump hatte der "New York Post" vom Freitag gesagt, sie werde anregen, dass sie Botschafterin in ihrer früheren Heimat werde. Nicht nur spreche sie Tschechisch, auch sei sie "ziemlich bekannt in der ganzen Welt", fügte die Unternehmerin hinzu.

+++ 5.34 Uhr: Hillary Clinton hat ersten Auftritt +++

Hillary Clinton scheut das Licht der Öffentlichkeit nach ihrer Niederlage nicht. Am Mittwochabend (Ortszeit) hatte sie ihren ersten Auftritt vor einer Kinderschutzorganisation in Washington. Es sei nicht einfach gewesen herzukommen, sagte die 69-Jährige. "Es gab in dieser Woche einige Momente, in denen ich mich einfach nur mit einem guten Buch oder unseren Hunden verkriechen und das Haus niemals mehr verlassen wollte." Die Demokratin war sichtlich gezeichnet von den Anstrengungen der vergangenen Wochen. "Ich weiß, dass viele von Euch sehr enttäuscht sind über das Wahlergebnis. Ich bin es auch. Mehr als ich jemals werde sagen können."

+++ 3.58 Uhr: Trump will fünfjähriges Lobbyverbot für Regierungsvertreter

Der künftige US-Präsident Donald Trump will abwanderungswilligen Regierungsmitgliedern einen zu schnellen Wechsel zu Lobby-Unternehmen verbieten. Hochrangige Vertreter seiner Administration müssten eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, erklärte Trumps Sprecher Sean Spicer am Mittwochabend in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. So solle sichergestellt werden, dass sie nach ihrem Ausscheiden für fünf Jahre keine Lobbytätigkeiten aufnehmen könnten.

Bernie Sanders fordert den Verzicht auf Bannon als Chefstratege

Bernie Sanders kritisiert die Nominierung Bannons


+++ 1.30 Uhr: Bernie Sanders nennt Bannon als Chefstrategen "völlig inakzeptabel" +++

Der bei den US-Vorwahlen bei den Demokraten unterlegene Senator Bernie Sanders hat den designierte US-Präsidenten Donald Trump aufgefordert, den ultrarechten Wahlkampfmanager Stephen Bannon nicht zum neuen Chefstrategen zu machen. "Die Nominierung eines "Rassisten" für eine Leitungsposition sei "völlig inakzeptabel" erklärte der Senator aus dem Bundesstaat Vermont am Mittwoch. In einer Demokratie sei Platz für Meinungsverschiedenheiten, aber "Rassismus und Sektierertum" hätten in der Politik keinen Platz. "Die Nominierung von Herrn Bannon durch Herrn Trump muss annulliert werden", forderte Sanders.

Bannon, der in den vergangenen Monaten die Wahlkampagne von Trump geleitet hatte, wird als Chefstratege im Weißen Haus einer der mächtigsten Mitglieder des Regierungsteams. Der 62-Jährige war Chef der ultrakonservativen Nachrichten-Website "Breitbart News", die sich mit einem Anti-Eliten- und Anti-Einwanderer-Kurs vor allem an weiße, rechtskonservative Leser richtet.

car / DPA / AFP