VG-Wort Pixel

Krieg in Syrien Steinmeier schließt Gespräche mit Assad-Regime nicht aus


Nach vier Jahren der Gewalt in Syrien will Außenminister Steinmeier auch Verhandlungen mit dem Assad-Regime nicht mehr ausschließen. Ein Ende der Gewalt sei nur durch eine politische Lösung möglich.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier schließt Gespräche mit der syrischen Regierung von Präsident Baschar al-Assad zur Beendigung des Bürgerkriegs nicht grundsätzlich aus. "Der Weg zu einem Ende der Gewalt führt einzig über Verhandlungen für eine politische Lösung, auch wenn das Gespräche mit dem Assad-Regime notwendig macht", sagte Steinmeier der "Süddeutschen Zeitung". Dem Blatt zufolge geht man im Auswärtigen Amt davon aus, dass nur "massiv erhöhter Druck auf Assad, gekoppelt mit dem Angebot von ernsthaften Verhandlungen" geeignet zu sein scheine, das militärische Patt zu überwinden und neue politische Bewegung zu erzeugen.

Zuletzt hatte US-Außenminister John Kerry erklärt, möglicherweise müsse der Druck auf Assad erhöht werden, um ihn zu Gesprächen über einen politischen Übergang in Syrien zu zwingen. Die Regierung in Washington stellte aber klar, dass damit keine direkten Gespräche mit Assad gemeint seien, für den es keine Zukunft in Syrien mehr gebe. Es gebe zwar die Notwendigkeit, dass Vertreter der syrischen Führung an Verhandlungen teilnähmen, aber niemals Assad selbst.

amt/Reuters Reuters

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker