Handelsstreit mit USA China hält Wechselkurs des Yuan für angemessen

Im Handelsstreit mit den USA hat die chinesische Regierung den Wechselkurs der Landeswährung Yuan als angemessen verteidigt. Zugleich warnte der stellvertretende Handelsminister Zhong Shan vor einer Aufwertung des Yuan, die viele Exportfirmen in der Volksrepublik in den Ruin treiben könnte.

Im Handelsstreit mit den USA hat die chinesische Regierung den Wechselkurs der Landeswährung Yuan als angemessen verteidigt. Zugleich warnte der stellvertretende Handelsminister Zhong Shan vor seinem USA-Besuch in einem Gespräch mit dem "Wall Street Journal" vor einer Aufwertung des Yuan, die viele Exportfirmen in der Volksrepublik in den Ruin treiben könnte. Die Gewinnspanne vieler Exporteure liege bei unter 2 Prozent, sagte er weiter. Die Aufwertung des Yuan 2005 habe viele Firmen zur Geschäftsaufgabe gezwungen.

Kritiker sagen, China erziele mit einem unterbewerteten Yuan - auch Renmimbi genannt - einen unfairen Preisvorteil für seine Exporteure und baue damit seien Handelsüberschuss aus. Im US-Kongress und Wirtschaftsorganisationen gibt es Rufe nach Strafzöllen für chinesische Waren, sollte Peking den Yuan nicht aufwerten.

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hatte am Sonntag zum Abschluss der Jahressitzung des Volkskongresses erklärt, er halte den Yuan nicht für unterbewertet ist. "Wir widersetzen uns allen Ländern, die sich an gegenseitigen Schuldzuweisung beteiligen oder starke Maßnahmen ergreifen, andere dazu zu zwingen, ihre Währung zu würdigen", sagte er.

APN APN

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