Interaktive Karte Wo Staaten töten lassen


Laut Amnesty wurden 2012 weltweit mindestens 682 Menschen hingerichtet, wahrscheinlich sogar Tausende. Auch in Ländern, die länger darauf verzichtet hatten. Amnestys Atlas der Todesstrafe.

In den meisten Staaten der Welt gibt es keine Todesstrafe mehr. Amnesty Internation beklagt in ihrem Todestrafen-Bericht 2012 dennoch Rückschläge im Kampf gegen staatliche Hinrichtungen. Demnach haben fünf Länder - Indien, Pakistan, Japan, Botsuana und Gambia - nach einer Pause wieder Menschen exekutiert. Nach Berechnungen der Menschenrechtsorganisation wurden 2012 in 21 Ländern insgesamt mindestens 682 Menschen hingerichtet, zwei mehr als im Vorjahr. Dabei ist allerdings China nicht einbezogen. Das Land hält Informationen über die Vollstreckung der Todesstrafe geheim und taucht deshalb seit 2009 nicht mehr in der Amnesty-Statistik auf. Die Organisation geht davon aus, dass in China weiterhin jedes Jahr mehrere Tausend Menschen hingerichtet werden.

Welche Länder noch die Todestrafe verhängen, wo sie abgeschafft wurde und wo in den vergangenen Jahren die meisten Menschen durch staatliche Hinrichtungen starben, sehen Sie in der interaktiven Karte von Amnesty International.


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