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Aufrüstung: Antwort auf Trump: Iran kündigt neuen Kampfjet an

US-Präsident Donald Trump fährt einen harten Kurs gegen den Iran. Nun kündigt das islamische Land die Vorstellung eines neuen Kampfjets an.

Zwei iranische Saeqeh-Kampfjets bei einer Übung im Jahr 2007. Die Flugzeuge wurden im eigenen Land entwickelt.

Zwei iranische Saeqeh-Kampfjets bei einer Übung im Jahr 2007. Die Flugzeuge wurden im eigenen Land entwickelt.

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Der Iran reagiert mit militärischer Aufrüstung auf die Sanktionen der US-Regierung. Verteidigungsminister Amir Hatami kündigte am Wochenende die Präsentation eines neuen Kampfjets an, wie die Nachrichtenagenturen Bloomberg und Reuters berichten. Das Flugzeug soll am kommenden Mittwoch, dem Tag der nationalen Verteidigungsindustrie, offiziell präsentiert werden.

Im staatlichen Fernsehen sagte Hatami, die Entwicklung von Raketensystemen zu Verteidigungszwecken genieße trotz der US-Sanktionen weiterhin oberste Priorität. "Wenn irgendein Land unsere Sicherheit bedroht, wird es eine vernichtende Antwort bekommen", so Hatami.

Neben der iranischen Luftwaffe rüstet auch die Marine auf, wie "Spiegel Online" mit Verweis auf die Nachrichtenagentur Tasnim berichtet. Erstmals sei das "Kamand"-Abwehrsystem auf einem Kriegsschiff installiert worden, ein zweites Mal werde bald folgen. Der Iran droht, die Straße von Hormus zu blockieren, auf der unter anderem Öltanker fahren.

Aufrüstung als Antwort auf Trump

Die Ankündigungen sind als direkte Antwort auf die harte Linie der USA zu verstehen. US-Präsident Donald Trump hat im Mai das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und neue Sanktionen in Kraft gesetzt. Vergangene Woche kündigte US-Außenminister Mike Pompeo die Gründung einer "Action Group" an, die den ökonomischen und politischen Druck auf den Iran weiter erhöhen soll. Die Europäer halten dagegen an dem Iran-Deal fest und lehnen Sanktionen ab.

Mit den neuen Waffensystemen will der Iran, der wirtschaftlich in einer schweren Krise steckt, nun wohl Stärke demonstrieren. Welche Fähigkeiten der neue iranische Kampfjet tatsächlich haben wird, bleibt aber abzuwarten. Bereits 2013 hatte die iranische Führung mit dem "Qaher 313" ein angeblich selbst entwickeltes Kampfflugzeug vorgestellt. Militärexperten kamen nach der Präsentation des Flugzeugs allerdings zu dem Schluss, dass es sich um ein nicht-flugfähiges Modell handelte. 

Sanktionen USA Iran
bak
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.