Trump fühlt sich vom Rest der Nato alleingelassen. Israel fliegt neue Angriffswelle, Iran schießt auf Doha und Dubai. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Matthias Urbach
Explosionen in Dubai und Doha
In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in der katarischen Hauptstadt Doha sind mehrere Explosionen zu hören gewesen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Nach einer an Mobiltelefone gesendeten Raketenwarnung und einem Aufruf, „sofort einen sicheren Ort aufzusuchen“, waren in Dubai drei Explosionen zu hören. Auch in Doha waren demnach mehrere Explosionen zu hören.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Matthias Urbach
Die israelische Armee hat nach Angaben der libanesischen staatlichen Nachrichtenagentur NNA drei südliche Vororte von Beirut angegriffen. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtet NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Matthias Urbach
Wie zuletzt praktisch jeden Tag, kündigt das israelische Militär auch heute eine „großangelegte“ Angriffswelle gegen Teheran an. Es ginge gegen die Infrastruktur. Israels Militär meldet außerdem, aus dem Iran würden Raketen in Richtung des Landes fliegen. Die Israelis sollten Schutzräume aufsuchen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Matthias Urbach
Weitere Details zum iranischen Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad: Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde die Botschaft mit „drei Drohnen und vier Raketen angegriffen“. Mindestens eine Drohne sei in der Botschaft gestürzt.
Aus der Botschaft stieg offenbar nach der Explosion schwarzer Rauch auf. Die Luftabwehr fing demnach weitere Geschosse ab.
Aus der Botschaft stieg offenbar nach der Explosion schwarzer Rauch auf. Die Luftabwehr fing demnach weitere Geschosse ab.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Matthias Urbach
Nicht alle Unionspolitiker folgen der Linie des Kanzlers, sich aktuell nicht an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. „Ich finde es falsch, dass die Bundesregierung diese Möglichkeit frühzeitig ausschließt“, sagt der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Wir werden uns nicht am Krieg beteiligen. Doch die Bundesrepublik, für die der internationale Seehandel so wichtig ist, sollte einen eigenen Beitrag zur Aufklärung der Lage in der Straße von Hormus leisten.“
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Eugen Epp
Die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen erneut Ziel eines Raketenangriffs geworden. Die Luftabwehr habe vier Raketen abgewehrt, sagte ein Vertreter der Sicherheitskräfte. Ein Hotel, das wie die Botschaft in der streng gesicherten „Grünen Zone“ liegt, ist nach Angaben des irakischen Innenministeriums von einer Drohne getroffen worden. Augenzeugen berichten von einem Feuer auf dem Dach des Luxushotels, in dem regelmäßig internationale Treffen stattfinden. Dem Innenministerium zufolge gibt es keine Verletzten und es ist auch kein größerer Sachschaden entstanden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Eugen Epp
Könnte Israel den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung ziehen? Auf diese Reporterfrage gibt US-Präsident Donald Trump eine Antwort, die aufhorchen lässt. „Israel würde so etwas niemals tun", sagt Trump in Washington auf eine Frage eines Journalisten.
Der hatte den Präsidenten mit einer Äußerung von Trumps KI-Beauftragten David Sacks konfrontiert. Sacks hatte in einem Podcast vor dem Szenario gewarnt, dass Israel im Krieg erheblich zerstört werden könnte. Zudem sagte Sacks: „Man muss befürchten, dass Israel den Krieg eskalieren lässt, indem es den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung zieht.” Der Reporter fragte Trump, ob Sacks diese Einschätzung mit ihm geteilt habe. Daraufhin gab Trump seine Antwort.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Eugen Epp
Trump beschwert sich über Verbündete
Nach ablehnenden Reaktionen auf seine Forderung nach einem Nato-Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus beklagt US-Präsident Donald Trump eine mangelnde Hilfsbereitschaft von Verbündeten im Iran-Krieg. Einige der Verbündeten hätten „nicht besonders begeistert” auf seine Forderung reagiert, konstatiert Trump. „Seit 40 Jahren beschützen wir Euch, und Ihr wollt Euch nicht beteiligen”, sagte er an deren Adresse.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Eugen Epp
Der Iran sieht sich auf einen langen Krieg vorbereitet. Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf sagte der arabischen Tageszeitung „al-Arabi al-Dschadid”, aus Erfahrung früherer Kriege seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden. „Wir verfügen über ausreichende Bestände an Raketen und Drohnen, und da diese Technologie im Inland entwickelt wurde, sind wir in der Lage, sie mit höherer Geschwindigkeit und zu wesentlich geringeren Kosten zu produzieren als der Feind seine Abfangraketen.”
Ein Waffenstillstand müsse garantieren, dass der Krieg nicht wieder aufflamme, so der Parlamentssprecher. Der Iran werde weiterkämpfen, „bis der Feind seine Aggression bereut” und stabile politische und sicherheitspolitische Bedingungen geschaffen seien.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Eugen Epp
Fünf westliche Staaten rufen Israel zu Verzicht auf große Bodenoffensive im Libanon auf
Deutschland und vier weitere westliche Staaten rufen Israel zum Verzicht auf eine großangelegte Bodenoffensive im Libanon auf. „Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen. Dies gilt es abzuwenden”, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs und -chefinnen Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und Großbritanniens. Die israelische Armee hat zuvor einen „gezielten Bodeneinsatz” gegen Stellungen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekanntgegeben.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Israel hat nach eigenen Angaben einen „gezielten Bodeneinsatz“ gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Südlibanon gestartet. Soldaten der 91. Division der israelischen Streitkräfte (IDF) hätten „in den vergangenen Tagen“ das Vorgehen „gegen wichtige Stellungen der Hisbollah im Südlibanon eingeleitet“, erklärt die israelische Armee.
Lennard Worobic
Merz warnt Israel vor Bodenoffensive im Libanon
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnt vor den Folgen einer israelischen Bodenoffensive im Libanon. Eine solche Offensive würde die „hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen“, sagt Merz am Montag in Berlin. „Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler.“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Michael Kappeler/dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Nach einem iranischen Raketenangriff sind nahe der heiligen Stätten der drei Weltreligionen in Jerusalem nach Polizeiangaben Trümmerteile niedergegangen. Polizeikräfte und Sprengstoffexperten seien gegenwärtig an mehreren Einschlagorten in der Altstadt im Einsatz, heißt es in einer Polizeimitteilung.
Betroffen seien unter anderem der Tempelberg, die Grabeskirche und das jüdische Viertel. Auch an weiteren Orten in Jerusalem sei es zu Einschlägen gekommen. Es gibt zunächst keine Informationen zu möglichen größeren Schäden an den heiligen Stätten, die im arabisch geprägten Ostteil Jerusalems liegen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Merz warnt Israel vor Bodenoffensive im Libanon
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnt vor den Folgen einer israelischen Bodenoffensive im Libanon. Eine solche Offensive würde die „hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen“, sagt Merz am Montag in Berlin. „Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler.“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Michael Kappeler/dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Gesandte des von US-Präsident Donald Trump geführten sogenannten Friedensrats („Board of Peace“) haben sich Insidern zufolge in Kairo mit Vertretern der Hamas getroffen. Ziel der Gespräche am Wochenende sei es gewesen, die brüchige Waffenruhe im Gazastreifen zu retten, sagten drei Insider der Nachrichtenagentur Reuters.
Lesen Sie dazu:
Lesen Sie dazu:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Straße von Hormus ist international auch bei engen Verbündeten auf Ablehnung gestoßen. Der britische Premierminister Keir Starmer sagt: „Es wird keine Nato-Mission sein, und es war auch nie als eine Nato-Mission vorgesehen.“ Zuvor hatte die Bundesregierung sich ebenfalls ablehnend gezeigt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / nik / km / urb