ISRAEL Israel bestraft Arafat


Nach dem gestrigen blutigen Anschlag im Norden Israels ist die israelische Armee in der Nacht in Ramallah einmarschiert und hat Gebäude von Arafats Hauptquartier zerstört.

Die israelische Armee hat sich nach der Beendigung ihres Angriffs auf das Hauptquartier von Palästinenserpräsident Jassir Arafat aus der Stadt Ramallah zurückgezogen. Die Truppen begannen nach israelischen Berichten auch mit dem Abzug aus der größten autonomen Stadt Nablus, die Israel vor sechs Tagen fast vollständig wieder besetzt hatte.

Ähnliche Operationen auch in Zukunft

Israels Verteidigungsminister Benjamin Ben-Elieser sagte, die Armee werde auch in Zukunft ähnliche Operationen gegen die Palästinenser vornehmen. Der Angriff auf Arafats Hauptquartier folgte einem neuen palästinensischen Selbstmordanschlag, bei dem am Mittwoch bei Meggido in Nordisrael 17 Israelis und der Attentäter getötet wurden. Ben-Elieser sagte dazu, Israel könne »solche Terroranschläge nicht einfach hinnehmen«. Armee und Sicherheitskräfte würden alle nötigen Schritte unternehmen, um den Terror zu beenden.

Arafat: Israels Verhalten ist »Faschismus«

Inzwischen verurteilte Palästinenserpräsident Jassir Arafat den Angriff auf sein Hauptquartier als »eklatante Aggression«. Vor Journalisten bezeichnete er das Verhalten Israels als »Faschismus« und »Rassismus«. Bei dem Angriff hatten Panzer am frühen Morgen mehrere Gebäude zerstört. Bei Kampfhandlungen wurden ein palästinensischer Polizist getötet und mehrere verletzt.


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