VG-Wort Pixel

Israel Raketen aus Ägypten treffen Badeort Eilat

Von der Halbinsel Sinai aus sind zwei Geschosse auf das israelische Küstenstädtchen Eilat gefeuert worden. Sie schlugen auf einem freien Feld ein, Verletzte oder Schäden gibt es nicht.

Zwei aus Ägypten abgeschossene Raketen sind am Mittwochmorgen in der südisraelischen Stadt Eilat eingeschlagen. Es habe weder Opfer noch nennenswerte Schäden gegeben, teilte eine Armeesprecherin auf Anfrage mit. Eine bei der Hafenstadt am Golf von Akaba stationierte Raketenabwehr-Einheit vom Typ Eisenkuppel versagte offenbar. Die Geschosse seien wegen "operativer Umstände" nicht abgefangen worden, hieß es in militärischen Kreisen. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

In der Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern heulten die Luftschutzsirenen, und der Flughafen wurde vorübergehend geschlossen. Bombenentschärfer seien im Einsatz, um eventuelle Blindgänger unschädlich zu machen, sagte Polizeisprecher Mickey Rosenfeld. Wer die Raketen abgeschossen haben könnte, war zunächst unbekannt. In die zu Ägypten gehörende Sinai-Halbinsel waren in der Vergangenheit wiederholt militante Palästinenser aus dem Gazastreifen eingesickert. Diese hatten dann von Ägypten aus Israel angegriffen.

nw/DPA DPA

Mehr zum Thema



Newsticker