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Kenia: 33 Tote bei blutigen Konflikten

Bei einem erneuten Massaker in Kenia sind mindestens 33 Menschen getötet worden. Zwei Volksgruppen liefern sich in dem afrikanischen Land seit Wochen blutige Auseinandersetzungen.

Die Konflikte zwischen zwei rivalisierenden Volksgruppen in Kenia haben erneut Dutzende Menschen das Leben gekostet. Bei dem jüngsten Angriff kamen nach Angaben des örtlichen Roten Kreuzes 33 Menschen ums Leben. Zu den Opfern sollen auch acht Kinder und sieben Polizisten zählen, berichtete die Zeitung "The Standard" am Montag. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt und mit Speer- und Messerwunden in Krankenhäuser gebracht.

Mehr als 500 Mitglieder des Pokomo-Stammes sollen zuvor ein Dorf und ein Polizeicamp in der Region Tana River County angegriffen und zahlreiche Gebäude niedergebrannt haben. Vermutlich handelte es sich wieder um eine Racheaktion.

In der Region kommt es seit Wochen immer wieder zu Attacken und Gegen-Attacken zwischen Pokomo und Angehörigen der Orma-Volksgruppe. Zahlreiche Menschen sind den Unruhen bereits zum Opfer gefallen. Erst in der vergangenen Woche waren etwa ein Dutzend Pokomo bei einem morgendlichen Angriff getötet worden. Die Stämme streiten unter anderem um Landrechte. Polizei und Behörden versuchen gemeinsam mit den Stammesältesten, Lösungen für die verfahrene Situation zu finden.

DPA / DPA
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Füllhorn Rente 63 ?
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